Lob von Trainer Adi Hütter

N‘Dicka gegen Nürnberg „fast fehlerlos“ unterwegs

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N‘Dicka (zweiter von rechts) war laut Trainer Hütter „fast fehlerlos“ unterwegs.

Nürnberg/Frankfurt - Nach fünf Minuten hatte Evan Ndicka den Nürnberger Virgil Misidjan kurz hinter der Mittellinie von den Beinen geholt. Schiedsrichter Robert Schröder hatte sofort die gelbe Karte gezogen. Mit der Hypothek der Vorstrafe musste der jüngste Frankfurter dann bis zum Ende durchspielen. Er tat es mit Bravour.

„Überragend“ habe das 19 Jahre alte „Nesthäkchen“ gespielt, lobte Trainer Adi Hütter, „fast fehlerlos.“ Nach seinem zu stürmischen Auftakt hatte er seine Nerven komplett unter Kontrolle, bremste die meisten Nürnberger Angriffe mit viel Auge und viel Geschick, vor allem aber ohne weitere Fouls. Sechs Millionen Euro haben die Hessen für den französischen U20-Nationalspieler an AJ Auxerre überwiesen, ganz offenbar gut angelegtes Geld. Ndicka hat sich in kürzester Zeit zu einem guten Bundesligaspieler entwickelt. „Ein toller Junge“, sagte Hütter.

Dem Jüngsten der Eintracht, Ndicka, und dem Ältesten Makoto Hasebe (33) schienen die Belastungen der letzten Wochen am wenigsten ausgemacht zu haben. Sie spielten konstant wie immer, einfach gut und sicher. In dieser Kategorie kam dann nur noch Mittelstürmer Sébastien Haller. Der hatte mehr als eine Stunde bei großer Kälte auf der Bank gesessen, weil sich der Trainer diesmal für die Doppelspitze Jovic/Rebic entschieden hatte. Das funktionierte nicht so gut. Mit Haller kam noch einmal Qualität auf den Platz und letztlich auch der Ausgleich. „Seb hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt“, lobte Hütter den Torschützen. Und so hatte der Trainer bei seiner Stürmerauswahl wieder einmal ein glückliches Händchen bewiesen, wenn diesmal auch nicht von Anfang an.

Haller rettet Eintracht Punkt gegen FC Nürnberg: Bilder

FC Nürnberg gegen Eintracht Frankfurt: Bilder
FC Nürnberg gegen Eintracht Frankfurt: Bilder zum Spiel. © dpa
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Einer hatte übrigens überraschend gefehlt im Kader. Lucas Torró war auf eigenen Wunsch zu Hause geblieben. Der spanische Mittelfeldspieler plagt sich mit einer Schambeinentzündung. „Er hat um mehr Zeit für die Regeneration gebeten“, sagte Hütter. Die habe er dem Spieler natürlich zugestanden. Eine Rückkehr ist nun wohl erst nach der nächsten Länderspielpause Ende November realistisch. (ps)

Quelle: op-online.de

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