Heimspiel gegen Limassol

Eintracht gibt wieder Vollgas in Europa

Frankfurt - Die Arena wird mit 47.000 Zuschauern wieder ausverkauft sein. Die Fans planen einen noch imposantere Choreografie wie beim ersten Spiel gegen Lazio Rom und die Mannschaft will nach vier Pflichtspielsiegen in Folge weiter auf der Erfolgswelle reiten. Von Peppi Schmitt

Die Euphorie bei der Frankfurter Eintracht könnte vor dem Europa-League-Heimspiel am Donnerstagabend (21 Uhr, live bei Nitro und DAZN) gegen Apollon Limassol nicht größer sein. „Ich werde Euphorie nie mutwillig bremsen“, sagt Trainer Adi Hütter, „das Selbstvertrauen meiner Mannschaft ist groß, die Vorfreude ist riesig.“ Sorgen, die „Diva“ könnte nach längerer Zeit wieder einmal ihr wenig attraktives Gesicht zeigen und den vermeintlich schwächsten Gruppengegner auf die leichte Schulter nehmen, hat der Trainer nicht. „An der Einstellung wird es sicher nicht liegen“, ist Hütter überzeugt. Verteidiger Danny da Costa sagt: „Ich kenne den Charakter unserer Mannschaft, wir werden sehr konzentriert ins Spiel gehen, da mache ich mir gar keine Sorgen.“

Die Frankfurter spielen schon am dritten Spieltag im Grunde ums Weiterkommen in die K.o.-Runde. Ein weiterer Sieg nach den Erfolgen in Marseille und gegen Rom und das Überwintern im europäischen Wettbewerb wäre zum Greifen nahe. „Unsere Ausgangsposition ist sehr gut“, sagt der Trainer, „wir haben die große Möglichkeit einen großen Schritt zu machen.“ Hütter weist auf die Stärke der Zyprer hin, die in der Qualifikation immerhin den Schweizer Serienmeister FC Basel ausgeschaltet und in den ersten beiden Spielen gegen die Top-Teams aus Rom (1:2) und Marseille (2:2) auf Augenhöhe gespielt haben. 

Mit langen Video-Sitzungen wird er seinen Spielern die Qualitäten des Gegners („Eine sehr ausgebuffte Mannschaft“) näher bringen. In mühsamer Kleinarbeit haben die Analysten ihre Schlüsse aus den Beobachtungen der letzten Spiele von Apollon gezogen. „Die Video-Sequenzen bringen unsere Spieler weiter, was das eigene Spiel betrifft“, glaubt Hütter, „und es hilft ihnen, einen Eindruck vom Gegner zu bekommen.“ Der Trainer bezeichnet seine Arbeit vor dem Bildschirm als „Kopftraining“ und ist überzeugt, „dass wir optimal vorbereitet ins Spiel gehen.“ Danny da Costa hat diese Einschätzung bestätigt. Auf dem Platz würden Spieler Dinge „anders wahrnehmen“, die Bilder würden dann Klarheit schaffen. „Beim Video kann man viel lernen“, sagt der Frankfurter Profi.

Da Costa gehört als rechter Verteidiger zu den gesetzten Spielern. Er ist der „Dauerspieler“, für ihn gibt es im sonst so breiten Aufgebot aktuell keine Alternative. Timothy Chandler und Carlos Salcedo fehlen ja langfristig wegen Verletzungen. „Mein Tank ist noch voll“, sagt er, „ich mache mir keine Sorgen, dass ich einbrechen könnte.“ Bei dieser Bemerkung konnte sich Trainer ein „Gott sei Dank“ nicht verkneifen. 

Eintracht feiert überragenden Sieg gegen Lazio Rom: Bilder

Eintracht Frankfurt (SGE) feiert berauschenden Sieg gegen Lazio Rom in der Europa League: Bilder
Bilder zum Spiel der Eintracht gegen Lazio Rom © dpa
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Auf anderen Positionen kann der Frankfurter Coach die Belastungen durchaus besser steuern. Die Besetzung des Angriffs wird sogar zu einer besonderen Herausforderung. Mit Ante Rebic, Luka Jovic und Sébastien Haller stehen ihm drei Klassestürmer für zwei Positionen zur Verfügung. Ich bin froh, dass ich dieses Luxusproblem habe“, sagt er. Wie er es lösen wird, ließ er in der offiziellen Pressekonferenz wie so vieles andere offen. Grundsätzlich gelte: „Es geht darum, dass die Eintracht gewinnt, nicht um einzelne Spieler.“

Hütter ließ sich nicht in die Karten schauen. Ob der zuletzt angeschlagene Kevin Trapp im Tor stehen wird, entscheide er erst „kurz vor dem Spiel“. Trapp hat allerdings am Abschlusstraining teilgenommen. Nicht dabei aus der Stammformation war Lucas Torro. Der Spanier plagt sich mit Leistenproblemen. 

Im Kopf habe er bei seiner Personalauswahl natürlich auch das Auswärtsspiel am Sonntag (13.30 Uhr) in Nürnberg, „weil zwischen Donnerstagabend und Sonntagmittag ja nicht so viel Zeit bleibt.“ Der taktische Fokus liege darauf, den Gegner früh zu stören und „nicht hinterherzulaufen.“ Limassol erwartet er durchaus offensiv, „sie stehen ja mit dem Rücken zur Wand und müssen gewinnen.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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