Polizei findet Waffen

Vor Eintracht-Spiel: Stadionverbot für 170 französische Fans

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Die Polizei hat bei den Fans Pyrotechnik und Waffen gefunden.

Saarbrücken - In Sonderkontrollen an der deutsch-französischen Grenze hat die Polizei am Donnerstag bei 170 französischen Fußballfans unerlaubte Gegenstände gefunden. Darunter seien Pyrotechnik, Waffen und Vermummungsgegenstände gewesen.

Das sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Freitagmorgen. Die Fans waren mit drei Reisebussen und ein Auto auf dem Weg zum Europa-League-Spiel Eintracht Frankfurt gegen Olympique Marseille. Sie durften das Stadion nicht betreten. Laut Polizeiangaben seien die Betroffenen dann freiwillig am Grenzübergang Goldene Bremm umgekehrt und nach Frankreich zurückgefahren.

Gegen Nachmittag erreichte ein Bus mit Fans aus Marseille den Börsenplatz in Frankfurt, wo dieser durch die Frankfurter Polizei einer Kontrolle unterzogen wurde. Auch hier wurden die Beamten schnell fündig: In dem Bus stellten die Polizisten einen Schlagring, ein Einhandmesser, diverse Böller, fünf Warnfackeln, einen Besenstiel aus Metall, eine Eisenstange und vier Holzlatten sicher.

Diese Gegenstände konnten zunächst keinen Personen zugeordnet werden. Zwei der Businsassen hatten jedoch Vermummungsgegenstände, Passivbewaffnung und Pyrotechnik einstecken. Sie wurden festgenommen und ihnen wurden ebenfalls Aufenthalts- und Betretungsverbote für Frankfurt ausgesprochen.

Über die gesamte Spielphase hinweg brannten beide Fangruppierungen immer wieder Pyrotechnik ab. Dies wurde durch die Frankfurter Polizei konsequent dokumentiert und wird strafrechtlich verfolgt. Ein Tatverdächtiger aus Kreisen der auswärtigen Fans konnte noch während des Spiels identifiziert und beim Verlassen des Blocks festgenommen werden. Gegen alle anderen Verursacher wurden die Ermittlungen eingeleitet. (chw/dpa)

Quelle: op-online.de

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