Eintracht vor Vorbereitung auf Rückrunde

Adi Hütter: „Bester Trainer“ der Hinrunde

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Adi Hütter

Frankfurt - Der letzte Sieg des Jahres war Adi Hütter vorbehalten. Nachdem der „Kicker“ den Frankfurter Sportvorstand Fredi Bobic zum „Mann des Jahres“ gekürt hatte, wurde nun Adi Hütter eine besondere Ehre zuteil: Für die „Bild am Sonntag“ war er der „Trainer der Hinrunde“. Von Peppi Schmitt

Gerade für Hütter ist die Einstufung vor Bundesliga-Größen wie Ralf Rangnick oder Lucien Favre eine Bestätigung der Arbeit. „Es war ein großes Ziel von mir, dass die Leute sagen: Wir haben einen Österreicher, der ist ein guter Trainer“, hat er nun gesagt. Es ist eines von vielen Ziele, die der 48 Jahre alte Fußball-Lehrer erreicht hat.

Aber egal ob Hütter oder Bobic oder die gesamte Eintracht (Eintracht Frankfurt an Red-Bull-Spieler dran? Heißes Transfergerücht) – für alle Beteiligten beginnt am Donnerstag mit der Vorbereitung auf die Rückrunde alles von vorne. Es gibt ein paar Termine, auf die der Fokus gerichtet sein wird. Am 4. Januar fliegen die Frankfurter in ein Trainingslager nach Florida/USA und tragen dort im Rahmen des sogenannten „Florida-Cup“ zwei Freundschaftsspiele gegen die brasilianischen Teams FC Sao Paulo und Flamengo Rio de Janeiro aus. Die Trainingsarbeit neben den beiden Spielen richtig zu dosieren wird an den zehn Tagen, von denen ja noch zwei Reisetage abgezogen werden müssen, die schwierigste Aufgabe für den Trainer und sein Team sein. „Das ist das erste Mal, dass ich eine solch kurze Vorbereitung im Winter habe“, räumt Hütter ein, „mal sehen, wie ich das hinkriege.“

Der nächste wirklich wichtige Termin ist der 19. Januar. Da startet die Eintracht gegen den SC Freiburg in die Rückrunde. Fest stehen jetzt auch die internationalen Termine: Am 14.Februar (21 Uhr) spielt die Eintracht in Charkiw gegen Schachtjor Donezk, eine Woche später, am 21.Februar (18.55 Uhr), findet das Rückspiel in der Arena statt. Und dann gibt es noch zwei ganz wichtige Termine für das spielende Personal: Bis Ende des Monats Januar können die Frankfurter wie alle anderen auch Spieler holen und abgeben. Die winterliche Transferperiode endet am 31. Januar.

Einen Tag später müssen die Frankfurter ihre Spielermeldung für die Europa-League bei der UEFA hinterlegen. Was sich einfacher anhört als es ist. Wie schon im ersten Halbjahr dürfen darauf 25 Namen erscheinen, darunter müssen acht sogenannten „Local Players“ sein, die entweder im Verein direkt (4) oder im Raum des DFB (4) ausgebildet sein müssen. Gegenüber der ersten Meldung im letzten September sind nur drei Änderungen erlaubt.

Gestrichen werden können ja definitiv Francisco Geraldes (Sporting Lissabon) und Deji Beyreuther (FC Chemnitz), die den Verein verlassen haben. Ein „Streichkandidat“ ist auch Lucas Torró, der nach einer Leistenoperation noch viele Wochen ausfallen wird. Für dieses Trio könnten Stand jetzt Sebastian Rode, zurück aus Dortmund, Carlos Salcedo, zurück nach langer Verletzung, und Timothy Chandler, auf dem Weg zurück nach einer Verletzungspause, nachrücken.

Bei dieser Konstellation wäre freilich kein Platz mehr für einen eventuellen weiteren Neuzugang. Richtig kompliziert wird es, sollte es weitere Abgänge geben. Nach wie vor gibt es Gerüchte um Carlos Salcedo, dem angeblich ein Angebot aus seiner mexikanischen Heimat vorliegt, Jetro Willems, der Interesse in England (Newcastle) geweckt hat und Taleb Tawatha, der mit seiner Reservistenrolle nicht wirklich zufrieden ist.

Quelle: op-online.de

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