Kult-Trainer meldet sich zurück

Eintracht-Urgestein geht mit lustigem Weihnachts-Video viral

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Wer ist der Fan-Liebling, dessen lustiges Weihnachts-Video gerade bei den Eintracht-Anhängern viral geht?

Dieser Mann kann es nicht lassen und bringt sich auch mit 70 Jahren noch ins Gespräch. Der Grund: Es ist einfach verdammt lustig, was er macht!

Frankfurt - Für Eintracht-Fans (Ist dieser England-Club an Simon Falette von Eintracht Frankfurt dran?) ist dieses Jahr ein besonders schönes Weihnachten. Denn trotz Niederlage gegen den FC Bayern München liegen in Frankfurt satte 27 Punkte unterm Baum. Die Diva nimmt erneut Kurs auf die internationalen Plätze. Und ausgerechnet ein Fan-Liebling wünscht allen Adlern mit einem mega-lustigen Video Frohe Weihnachten.

Eintracht-Fans feiern Video von Dragoslav Stepanovic

Derzeit geht ein Video bei Fans viral. Zu sehen ist Vereinslegende Dragoslav Stepanovic, natürlich stilecht im Eintracht-Jogger. Mit seinem unverwechselbaren Akzent sagt der 70-Jährige: "Unserer Eintracht, ein Platz in der Champions League. Uns Gesundheit und Glück. Merry Christmas and a happy new year." 

Eintracht-Legende Dragoslav Stepanovic, hier bei einem Heimspiel der SGE 2016.

Dann schmettert der Kult-Trainer den Weihnachtsklassiker "White Christmas". Das Stück - 1947 geschrieben und von Bing Cosby gesungen - gilt mit 50 Millionen verkauften Tonträgern als meistverkaufte Single aller Zeiten.

Eintracht-Legende Dragoslav Stepanovic schmettert Weihnachtshit

Das Video ist 1:20 Minuten lang, Dragoslav Stepanovic hat es einen Tag vor Heiligabend auf seiner Facebook-Seite hochgeladen. Allein in dem sozialen Netzwerk wurde es fast 150-mal geteilt. Auch bei Whatsapp erfreut sich der Clip großer Beliebtheit und kursiert in unzähligen Chats und Gruppen. 

Die Zeit, als man noch mit Zigarillo am Spielfeldrand stehen konnte: Eintracht-Trainer Dragoslav Stepanovic in der Saison 1995/96.

Der Serbe gehört zu den Eintrachtlern, die bis heute einen festen Platz im Fanherz haben. Das hat auch die Eintracht (Update: Kevin Trapps Freundin zeigt Fans blanken Po) begriffen und den früheren Außenverteidiger 2017 zum Markenbotschafter ernannt. Damit befinde sich Dragoslav Stepanovic in ehrenwerter Gesellschaft von Größen wie Uwe Bein, Jürgen Grabowski oder Anthony Yeboah.

Dragoslav Stepanovic gelang mit der Eintracht beinahe der größte Vereinserfolg

Dragoslav Stepanovic spielte zwei Jahre für die Eintracht, nämlich 1976 bis 1978. Dabei machte er 63 Spiele für die Hessen und schoss fünf Tore. 1991 gab es ein Wiedersehen: "Stepi" heuerte bei der SGE als Trainer an - und führte die Frankfurter beinahe zum größten Erfolg der Clubgeschichte.

Die Mannschaft spielte in der Saison 1991/92 Fußball von einem anderen Stern, die erste deutsche Meisterschaft seit 1959 war im Prinzip nur noch Formsache. Doch die Eintracht vergeigte das entscheidende Spiel in Rostock (und wurde von Schiri Alfons Berg wegen eines glasklaren, nicht gegebenen Elfmeters verpfiffen), Meister wurde der VfB Stuttgart. 

Dragoslav Stepanovic: Seine große Stunde schlug nach Eintrachts schlimmster Niederlage

Nach dem Rostock-Trauma der Eintracht schlug die große Stunde des Dragoslav Stepanovic, der bei der anschließenden Pressekonferenz - ohne ein böses Wort zu verlieren - die Größe hatte, dem VfB Stuttgart und Trainer Christoph Daum fair zu gratulieren. Und dann folgte ein Satz, der bis heute einen festen Platz im Hessischen Wortschatz hat: "Lebbe geht weida."

Die Eintracht-Fans feiern "Stepi", der bei seinem zweiten Gastspiel 1995/96 den Abstieg nicht verhindern konnte, bis heute. "Hast Du toll gemacht, Respekt! Ich wünsche Dir und Deinen Lieben frohe Weihnachten und besinnliche Festtage", ist nur ein Kommentar, der auf der Facebook-Seite von Dragoslav Stepanovic zu lesen ist. Wir schließen uns dem an und wünschen allen Eintrachtlern und natürlich auch "Stepi" ein frohes Fest!

extratipp.com* empfiehlt: Lust, die Eintracht zu gucken? In diesen Kneipen läuft die SGE immer!

Matthias Hoffmann

*extratripp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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