Volle Breitseite

Eintracht-Boss Fredi Bobic: Rundumschlag gegen Özil und DFB-Chef Grindel

+
Eintracht-Boss Fredi Bobic hat der "BamS" ein längeres Interview gegeben und schießt gegen Mesut Özil und DFB-Chef Reinhard Grindel.

In einem Interview schießt Eintracht-Boss Fredi Bobic scharf gegen Mesut Özil und DFB-Chef Reinhard Grindel.

Frankfurt - Eintracht Frankfurts Sportchef Fredi Bobic (46) hat Ex-Nationalspieler Mesut Özil (29) scharf kritisiert. "Klar, er kann sich jetzt in der Türkei abfeiern lassen. Aber das ist ein Trugschluss. Weil er im Endeffekt nur benutzt wurde, um zu spalten – vor allem hier in Deutschland", sagte Bobic der "Bild am Sonntag" eine Woche nach dem Rücktritt des Weltmeisters von 2014.

Eintracht-Boss Fredi Bobic: Rundumschlag in der "BamS"

Dass Özil auch Rassismus und Respektlosigkeit anprangerte, kritisierte Eintracht-Boss Bobic: "Das finde ich ehrlich gesagt unerträglich. Dieser Pauschalvorwurf entspricht einfach nicht der Realität." Bundestrainer Joachim Löw (58), der lange Jahre auf Özil baute, soll vorher nicht informiert worden sein. "Ich finde die Art seines Rücktritts ehrlich gesagt ein bisschen feige", sagte der frühere Profistürmer. Erst kürzlich haute Fredi Bobic bei der Eintracht auf den Tisch, damals ging es um einen Wechsel von Ante Rebic (Lesen Sie auch: "Kein Angebot für Ante Rebic", hieß es von der Eintracht - doch jetzt widerspricht der Kroate).

Eintracht-Boss Fredi Bobic: "Grindel hätte sich anders verhalten müssen"

Eintracht-Chef Bobic, der auch beim Wechsel von Ex-Trainer Niko Kovac zu Bayern München deutliche Worte fand, schoss auch gegen DFB-Präsident Reinhard Grindel (56). Dieser "hätte sich bei Özil anders verhalten müssen, hätte intern klare Fakten fordern und extern eine klare Linie vertreten müssen. Damit hätte er auch sein Profil schärfen können. Diese Chance hat er verpasst", so Fredi Bobic.

Eintracht-Boss Fredi Bobic äußert sich zur EM 2024

Auch zur EM-Bewerbung 2024 äußerte sich der Eintracht-Sportvorstand. Auf die Frage, was eine Niederlage gegen Mitbewerber Türkei am 27. September bedeute, sagte der 46-Jährige: "Das wäre eine ganz große Niederlage. Das würde den DFB zerreißen und Köpfe kosten ohne Ende."

dpa/ias

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare