Eintracht aktuell besser als der amtierende Meister

Frankfurt schlägt Schalke und verdrängt Bayern von Champions-League-Platz

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1:0 für die Frankfurter Eintracht. Luka Jovic zieht mit links ab, die Schalker Matija Nastasic (links) und Daniel Caligiuri (rechts) kommen wieder einmal zu spät.  

Frankfurt - Es läuft und läuft und läuft bei der Frankfurter Eintracht. Nach dem neunten Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage träumen die Fans vom ganz großen Wurf. „Deutscher Meister wird nur die SGE“, sangen sie freudetrunken nach dem 3:0-Erfolg gegen Schalke 04. Von Peppi Schmitt

Nach einem knappen Drittel der Saison liegen die Frankfurter mit 20 Punkten auf einem Champions-League-Platz vor Bayern München. „Diese Mannschaft hat eine erstaunliche innere Kraft und eine besondere Energie“, sagte Vorstand Axel Hellmann, „ich kann mich nicht erinnern, das als Fan oder Verantwortlicher schon mal so gesehen zu haben.“ Drei Tage nach dem Europa-League-Sieg in Nikosia hatten die Frankfurter die Schalker erst niedergekämpft, dann ausgespielt. „Es war ein verdienter Sieg“, sagte Trainer Adi Hütter, „nach dem 2:0 habe ich es genossen, wie wir gespielt haben.“

Hütter hat seiner Mannschaft eine eigene unverwechselbare Handschrift verpasst. Es geht immer mit Wucht nach vorne, kein Schnick-Schnack, sondern Kraft und Wille. „Wir glauben an uns und gehen unseren Weg“, sagte Hütter.

Dass Hütter von übertriebener Vorsicht nicht viel hält, hatte er schon mit der Aufstellung bewiesen. Er stellte das „Trio Infernale“ seiner Stürmer wie schon in Stuttgart zusammen auf und lag goldrichtig. Jovic erzielte zwei Tore, Haller traf einmal, Rebic bereitete zweimal vor. „Wir konnten nach der 60. Minute diese Wucht nicht mehr verteidigen“, räumte Schalkes Trainer Domenico Tedesco ein. Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic dachte zurück an die Sommer- Transferperiode: „Es war schon gut, dass wir da für Rebic die Kasse geplündert haben.“

Eintracht-Zeugnis gegen Schalke 04

Eintracht Frankfurt präsentiert Kevin Trapp
Kevin Trapp: Note 2 © dpa
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Evan Ndicka: Note 3 © Hüb ner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Gelson Fernandes: Note 3 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Jonathan de Guzman: Note 3 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Luka Jovic: Note 1,5 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Sebastien Haller: Note 2,5 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Mijat Gacinovic: Keine Note, spät eingewechselt © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
David Abraham: Note 2,5 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Makoto Hasebe: Note 1 © Hübner
Der Kader zur Saison 2018/19 von Eintracht Frankfurt
Danny da Costa: Note 2,5 © Hübner
Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt Training
Filip Kostic: Note 2 © Hübner
Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt Pressekonferenz
Ante Rebic: Note 2 © Hübner

Dabei hatte es durchaus zäh begonnen. Beide Mannschaften schienen sich zu neutralisieren, Chancen waren in der ersten Halbzeit Mangelware. Das änderte sich nach der Pause komplett. Das Frankfurter Sturmtrio war nun nicht mehr zu stoppen.

Rebic drehte so richtig auf, war gar nicht mehr zu bremsen. Der Vizeweltmeister bereitete das 1:0 von Jovic vor, scheiterte dann am Pfosten. In der 73. Minute spielte er auf links Kostic frei, dessen genaue Hereingabe verwertete wieder Jovic - 2:0. In der 80. Minute war es Torjäger „Nummer 2“ Haller, der aus kurzer Distanz das 3:0 erzielte. Schalke war am Ende mit diesem Resultat noch gut bedient.

Die drei Stürmer waren wieder einmal die am meisten gefeierten Spieler. Doch es gab andere, die ebenfalls herausragten. Torwart Trapp, der beim Stand von 0:0 den entscheidenden Ball gegen Embolo abwehrte, einmal mehr Hasebe, der 90 Minuten fehlerlos spielte. Auch im Mittelfeld funktionierte es mit Fernandes und de Guzman. „Wir sind auf dem Weg zu einem großen Team“, sagte der erfahrene Holländer, „wir sind besser als in der letzten Saison.“

Eintracht feiert Sieg gegen Schalke 04: Bilder

Eintracht Frankfurt feiert Sieg gegen Schalke 04: Bilder
Weiter auf Höhenflug: Frankfurt feiert Sieg gegen Schalke © dpa
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Dass sie nun für zwei Wochen sogar vor den Bayern und ihrem ehemaligen Trainer Niko Kovac stehen, war ein großes Thema auf den Rängen in der Arena, aber nicht bei der Mannschaft. „Wir schauen auf uns selbst, nicht auf die Bayern“, sagte de Guzman, dem es entgegenkommt, dass der neue Trainer mehr Wert auf spielerische Dinge legt als sein Vorgänger.

„Alles mit Ball, diese Philosophie ist gut für mich“, sagte er. Und gut für die Mannschaft,. „Viele Dinge sind anders, alle Spieler haben jetzt mehr Erfahrung“, zog Haller einen Vergleich der beiden Trainer, „Niko hatte schon ein gutes Team, jetzt sind wir aber besser.“ Der Trainer mahnte: „Wir können in der Winterpause mal schauen, wie es aussieht und dann ein Fazit ziehen.“

Quelle: op-online.de

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