Hessen haben noch nie gewonnen

Bricht Eintracht Frankfurt die Negativserie gegen RB Leipzig?

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Makoto Hasebe wird gegen Leipzig wichtig werden. 

Frankfurt - Ein Bundesligaspiel hat die Frankfurter Eintracht in Leipzig noch nie gewonnen. Nicht gegen den VfB Leipzig in den Neunzigern des letzten Jahrhunderts, nicht gegen die Rasenballer in den letzten Jahren. V on Peppi Schmitt

Freilich, es gab auch erst drei Aufeinandertreffen in der höchsten deutschen Spielklasse. Beim VfB Leipzig unterlag die Eintracht einst im April 1994, immerhin mit Nationalspielern wie Uli Stein, Ralf Weber, Manni Binz, Maurizio Gaudino und Uwe Bein, mit 0:1. Gerademal 8500 Zuschauer waren damals ins riesige Zentralstadion gekommen. Da nehmen sich die Zuschauerprobleme, die die Leipziger aktuell plagen, eher gering aus.

Gegen RB hat die Eintracht die einzigen beiden Spiele vor zwei Jahren mit 0:3 und letzte Saison mit 1:2 verloren. Für Trainer Adi Hütter und seine Mannschaft ist es eine Herausforderung auch diese kleine Negativserie, wie zuvor schon einige andere, zu brechen. Es ist ein Spitzenspiel, wenn am Samstag der Retortenklub auf den Traditionsverein trifft, der Vierte empfängt den Fünften der Tabelle.

Kevin Trapp will drei Punkte

Und wenn die Eintracht tatsächlich noch in den Kampf um die vier Champions-League-Plätze eingreifen will, dann müsste sie wohl gewinnen. Aktuell beträgt der Rückstand auf die Leipziger, die am Mittwoch ja durch ein 1:0 gegen Wolfsburg auch ins Viertelfinale des Pokals eingezogen sind, fünf Punkte. „Wir wollen dort drei Punkte holen“, sagt Torhüter Kevin Trapp, „wir müssen den Anspruch haben, solche Spiele zu gewinnen“.

Natürlich weiß auch Trapp, dass dies ein schweres Unterfangen werden wird. Denn noch hat es die Eintracht in dieser Saison es nicht geschafft, auch nur einen Klub aus dem Führungsquartett zu besiegen. Doch träumen ist bei der Eintracht ausdrücklich erlaubt, für die treuen Fans sowieso, aber auch für die Spieler. „Wir haben das Potential in der Champions-League zu spielen“, sagt Mittelstürmer Sébastien Haller.

Welche "Büffel" kann die Eintracht halten?

Die Erwartungshaltung hat sich nach den vielen guten Spielen im vergangenen Jahr oder auch zuletzt gegen Borussia Dortmund deutlich verändert. Dem einen oder anderen im Verein ist das nicht ganz geheuer. So mahnt Vorstand Axel Hellmann „die Latte nicht zu hoch zu legen“. Insgeheim aber blicken sie bei der Eintracht nach oben und nicht mehr nach unten. Das Geschäftsmodell ist auf Wachstum angelegt, sportliche Erfolge sind dafür die Voraussetzung.

Die glückliche Fügung, in einer Saison mit Haller, Luka Jovic und Ante Rebic gleich drei außergewöhnliche Stürmer unter Vertrag zu haben, eröffnet viele Optionen. Zeitlich begrenzt allerdings, denn dass alle drei Angreifer auch in der nächsten Saison noch in Frankfurt spielen werden, ist eher unwahrscheinlich. Die Konkurrenz aus dem In- und Ausland mit den ganz großen Scheckbüchern hat längst zur Jagd auf die Frankfurter „Büffel“ geblasen.

Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund teilen Punkte: Bilder

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Unentschieden in der Partie Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund  © dpa
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Millionen-Euro-Geschäfte winken den Spielern, aber auch dem Verein, selbst wenn zu hören ist, dass die Vertragsrechte bei keinem der Drei zu hundert Prozent in der Hand der Eintracht liegen sollen. Nur mit einer weiteren Teilnahme am internationalen Wettbewerb auch in der kommenden Saison können die Voraussetzungen geschaffen werden, den einen oder anderem oder gar zwei der drei Stürmer zu behalten.

Bleibt Kevin Trapp bei Eintracht Frankfurt? 

Auch Nationalspieler Trapp wäre sicher leichter zu halten, würde eine internationale Perspektive geboten. Die nächsten Wochen könnten dafür vorentscheidend sein. Dem Spiel in Leipzig folgt in der Liga die Partie gegen den Tabellenzweiten Borussia Mönchengladbach. Und in der nächsten Woche geht das Abenteuer Europa-League mit dem Auswärtsspiel bei Schachtjar Donezk weiter.

Allesamt große Herausforderungen für die Eintracht, die diese freilich selbstbewusst angehen will. Die Mannschaft konnte ihre Leistungen in den drei Spielen in diesem Jahr kontinuierlich steigern und ist bislang ungeschlagen geblieben. Diese Serie fortzusetzen ist das Minimalziel für das Spiel in Leipzig.

Quelle: op-online.de

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