Frankfurt unter Druck

Eintracht empfängt Hannover 96 heute zum Kellerduell: Wird Marco Russ die Abwehr stabilisieren?

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Die Abwehr der Eintracht ist besonders bei Standards anfällig. Kommt Routinier Marco Russ gegen Hannover 96 zum Zug?

Kellerduell am sechsten Spieltag: Die Eintracht empfängt Hannover 96. Stellt Adi Hütter Routinier Marco Russ auf, um die Abwehr zu stärken?

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Frankfurt - "Das ist nicht der Bundesliga-Start, den wir uns vorgestellt haben." Gesagt hat diese Worte, die wohl jeder Eintracht-Fan so unterschreiben kann, Jetro Willems. Oder um es anders auszudrücken: Die Eintracht steht nach fünf Spieltagen bereits mit dem Rücken zur Wand. Punkte müssen her - im Idealfall drei Stück. Gelingen soll das heute gegen Hannover 96. Mit den Niedersachsen kommt einer von lediglich zwei Vereinen, die derzeit unter der Eintracht stehen. Auch Cheftrainer Adi Hütter hat kein Blatt vor den Mund genommen und die Wichtigkeit der Partie gegen Hannover 96 bei der Pressekonferenz vor dem Spiel hervorgehoben. "Wir stehen unter Druck", so der 48-Jährige. 

Eintracht heute gegen Hannover 96: Kehrt Marco Russ ins Team zurück?

In den vergangenen Saisonspielen war durchaus die Handschrift des Österreichers zu erkennen. Die Eintracht geht früh drauf und macht die Räume im Mittelfeld ordentlich zu. Allein in der Abwehr hapert es. Dort überzeugte bislang nur der erst 19 Jahre alte Evan Ndicka, der für den verletzten Carlos Salcedo (Riss des Syndesmosebands) in die Mannschaft rückte. Auffallend schwach ist die Eintracht bei Standardsituationen. Bei der verdienten 1:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach kassierten die Hessen bereits den fünften Gegentreffer nach einem ruhenden Ball. Möglich also, dass Adi Hütter Routinier Marco Russ heute gegen Hannover eine Chance gibt. Unklar allerdings, wen Hütter dafür aus der Viererkette opfern könnte.

Torro und Rebic dürften für die Eintracht heute gegen Hannover 96 auflaufen

Lucas Torro (r., hier gegen Olympique Marseille) könnte gegen Hannover 96 in der Startelf stehen.

Lucas Torro und Ante Rebic werden heute wohl von Beginn an in die Startelf rotieren, sodass ein wenig Bewegung in den Eintracht-Kader kommt. Auch denkbar, dass Sebastien Haller eine Auszeit bekommt. Dem Franzosen ist kein Vorwurf zu machen. Nach vorne geht bislang aber zu wenig bei der Eintracht. Die Aufstellung gegen Hannover 96 könnte wie folgt lauten: Trapp - da Costa, Abraham, Russ, Willems - Torro, Hasebe, de Guzman - Gacinovic, Rebic, Jovic. Bei den Gästen könnten auflaufen: Esser - Sorg, Anton, Wimmer, Albornoz - SChwegler, Walace, Bebou, Maina - Asano, Füllkrug. 

Matthias Hoffmann

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