AOK zieht die Notbremse

Region Rheinmain - Jetzt hat die AOK die Notbremse gezogen. Die Krankenkasse kündigte zum 4. Februar fristlos den Vertrag mit der Fuldaer Firma Mako. Diese war seit Anfang des Jahres für die Versorgung mit Inkontinenz-Artikeln von AOK-Versicherten in der Region zuständig.

Doch es funktionierte nicht.br /Der Dietzenbacher Heinz Keim hatte den EXTRA TIPP Anfang Januar auf die unhaltbaren Missstände aufmerksam gemacht. Nach dem ersten Bericht meldeten sich weitere Betroffene, die die dringend benötigen Einlagen entweder nicht ausgeliefert oder unvollständig bekommen hatten. Für die Patienten war die Firma Mako so gut wie nicht zu erreichen. Sie hingen meist in der Warteschleife einer teuren Service-Nummer fest.br /Trotz Anmahnungen und Gesprächen habe es die Firma nicht geschafft, die vertraglich festgelegten Anforderungen zu erfüllen, sagte nun AOK-Sprecher Riyad Salhi dem EXTRA TIPP. Deshalb hat sich die Krankenkasse zur sofortigen Kündigung entschlossen. AOK-Kunden bekommen ihre Inkontinenz-Einlagen nun vorerst wieder wie zuvor in Apotheken und Sanitätshäusern.

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