Wenn Terror zum Alltag wird: Langen kommt nicht zur Ruhe

Langen scheint sich langsam zu einem wahren Terroristennest zu entwickeln. Nachdem der Supermarkt-Mitarbeiter Kadir T. als Komplize des mutmaßlichen Terroristen Adem Yilmaz (30) festgenommen wurde, soll es vergangenen Mittwoch einen weiteren Zugriff vor Ort gegeben haben.

Zumindest gibt es einschlägige Hinweise von Seiten der Discounter-Leitung und von mehreren Beobachtern aus der direkten Umgebung, dass eine Festnahme stattgefunden habe. Angeblich soll es sich bei dem Verhafteten um einen weiteren Deutschtürken aus dem Freundeskreis von Yilmaz handeln.Auf Anfrage bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe liegen dort allerdings bislang keine Erkenntnisse vor, die darauf hindeuten, dass eine solche Festnahme im Zusammenhang mit Yilmaz oder der Sauerland-Gruppe gebracht werden könnte.Wie dem auch sei, im Langener Gebiet rund um die Südliche Ringstraße, einem sozialen Brennpunkt mit viel Polizeibesuch, ist so etwas inzwischen trauriger Alltag. Anwohner sowie Geschäftsleute begegnen den aktuellen Geschehnissen daher mit stoischer Gelassenheit: "Generell passiert rund um die Betonburgen sehr viel. Jedes Wochenende ist die Polizei hier und hat alle Hände voll zu tun mit Schlägereien, Waffenbesitz und Drogen", weiß Kioskbetreiber Caffo: "Allein in unserem Hochhaus gab es in den vergangenen zwei Wochen zwei blutige Messerstechereien. Ein anderer Mann stürzte nach einem Streit aus dem sechsten Stock vor meine Eingangstür. Also ist es nichts Besonderes, wenn dann mal wieder ein möglicher Terrorist hochgenommen wird. Das regt hier keinen mehr auf!"br /br /br /br /br / br / br /

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare