Viel Ärger mit dem schnellen Internet

Region Rhein-Main - Wut, Frust und Ärger - viele unserer Leser haben schlechte Erfahrungen mit ihren Internetanbietern gemacht. Der EXTRA TIPP hat mehrmals darüber berichtet (siehe Ausriss), bei den Anbietern jeweils gehörig Druck gemacht und viel erreicht.

Aber die Beschwerden im Zusammenhang mit DSL-Anschlüssen werden immer mehr. Das hat auch die Verbraucherzentrale erkannt und ruft zu einer Online-Umfrage auf.

Ein DSL-Anschluss ist der Schlüssel für schnelles Surfen im Internet. Es ist ein hart umkämpfter Markt, und die Anbieter der Breitband-Verbindungen kämpfen dabei um jeden Kunden. Doch wie der EXTRA TIPP schon oft berichtete, liegen Anspruch sowie Versprechungen der Unternehmen und die Realität häufig weit aus einander.

"Wir wollen die Mängel aufdecken", sagt Michael Ridder von der Verbraucherzentrale Hessen. So kommt es immer wieder vor, dass Kunden nach einem Anbieterwechsel wochenlang ohne Anschluss dastehen. Oder die DSL-Geschwindigkeit ist viel zu niedrig, der Verbraucher soll aber für eine hohe Bandbreite zahlen. Mit den Problemen wird der Internetnutzer allzu oft alleine gelassen, da die teuren Service-Hotlines ständig besetzt sind. So zögert sich die Störungsbeseitigung immer weiter hinaus. Bis der Kunde am Ende seiner Nerven ist. Um den öffentlichen Druck auf die DSL-Anbieter zu erhöhen, hat die Verbraucherzentrale einen Fragebogen im Internet zusammen gestellt, wo Erfahrungen abgefragt und geschildert werden können. Bis zum 7. September ist die anonyme Teilnahme unter www.verbraucher.de. möglich. nkö

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