Vandalismus

Ärger über Graffiti an Friedberger Landstraße

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Sprüher haben ihren Schriftzug auf der neuen Schutzwand der VGF an der Friedberger Landstraße in Frankfurt hinterlassen.

Frankfurt – Aufreger der Autofahrer an der Friedberger Landstraße in Frankfurt sind seit zwei Jahren die Bauarbeiten für die neue Tram-Linie 18. Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) ärgert sich jetzt über die Graffiti-Schmierereien an den neu errichteten Schutzwänden. Von Angelika Pöppel

„Die Graffiti sind sehr hässlich“, sagt Dana Vietta von der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF). Doch die große Fläche sei für Sprüher leider attraktiv. Obwohl die Schallschutzwände bewusst farbig gestaltet wurden, hält das die Graffiti-Künstler nicht ab. Bis die Dauerbaustelle zwischen der Rohrbachstraße und der Abfahrt von der A661 abgeschlossen ist, werden sicher noch mehr Kritzeleien an den Wänden zu sehen sein – zum Ärger der VGF.

Die VGF ist zuversichtlich

Trotz ein paar Rückschlägen, wie die zwei harten Winter, ist die VGF zuversichtlich, dass die Strecke pünktlich im November eröffnet wird. „Ich hoffe, dass der Winter endgültig vorbei ist“, sagt Vietta. Denn extrem tiefe Temperaturen könnten der VGF noch einen Strich durch die Rechnung machen.

Die Bauarbeiten laufen weiter

Rund um den Nibelungen Platz sind die Arbeiten beendet. Und auch im Neubaugebiet an der A661 sind die Schienen verlegt. Großes Gerät müssen die Bauarbeiter im Juni rund um die Friedberger Warte auffahren, um die Schienen weiter zu verlegen. „Bereits im Frühsommer werden die acht neuen Haltestellen aufgestellt“, sagt Vietta.

Die Tram 18 fährt dann von der Frankfurter Fachhochschule über die Friedberger Warte bis zur neuen Endhaltestelle am Gravensteiner Platz in Preungesheim. Die Strecke soll die Neubaugebiete Preungesheim Ost und Frankfurter Bogen erschließen und die Fahrgäste über die Konstablerwache zum Frankfurter Zoo führen.

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