Stoppt die Willkür-Steuer

Neue Steuern helfen keinem städtischen Haushalt. Vor allem dann nicht, wenn sie willkürlich erhoben werden wie in Messel, wo Pferdebesitzer zu Kasse gebeten werden sollen (siehe Seite zwölf). Für diese Bagatell-Steuer, wie auch die Hundesteuer eine ist, erbringt die Kommune keine Gegenleistung.

Hundekot und Pferdeäpfel werden dafür nicht entsorgt. Lediglich der Stadtsäckel wird aufgefüllt. Im Fall der Messeler Pferdesteuer sind es nur 8000 Euro. Bei einem Drei-Millionen-Euro-Defizit eine lächerliche Summe. Es wäre auch eine einmalige Zahlung, da die Reiter ihre Tiere einfach im Nachbarort unterstellen werden - ohne Steuern zu zahlen. Übrig blieben ruinierte Reiterhöfe und eine Kommune mit Pferdesteuer, aber ohne Pferde. Eine Lachnummer. Deshalb keine neue Steuer, sondern eisern sparen.

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