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Nach Ohrfeigen-Urteil: Leser bekunden Solidarität

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Rodgau/Seligenstadt – Immer mehr Leser melden sich und machen ihrem Ärger über das Gerichtsurteil Luft. Danuta Huller war zu 2700 Euro Strafe verurteilt worden, weil sie einen Jungen geohrfeigt hatte, nachdem der sie als „fette deutsche Hure“ bezeichnet hatte. Von Christian Reinartz 

Seit der EXTRA TIPP am vergangenen Wochenende über den Fall von Danuta Huller berichtet hatte (nachzulesen auf www.extratipp.com), stehen die Telefone in der Redaktion nicht mehr still, auf extratipp.com wird wie verrückt geklickt. Allein bei facebook wurde der Artikel schon 1.500 mal empfohlen. Die Leser melden sich auf allen Kanälen und schimpfen über das Gerichtsurteil der Seligenstädter Richterin Anke Daubner. Die hatte Huller zu 2700 Geldstrafe verurteilt, weil sie einen Nachbarsjungen gegen einen Zaun gedrückt und geohrfeigt hatte. Dieser hatte sie, so Zeugen, zuvor immer wieder als „fette deutsche Hure“ bezeichnet. Irgendwann war der Rentnerin der Geduldsfaden gerissen. Dafür muss sie nun zahlen.

"Sie soll in Berufung gehen"

Verständnis dafür haben die wenigsten. So schreibt etwa Shelley Winters: „Natürlich ist es ein Unding, dass dieses ungezogene Gör und seine Eltern total ungeschoren davon kommen, sondern sogar noch in ihrem Verhalten und ihrem Hass auf Deutsche bestärkt werden, weil der Staat sie darin sogar noch unterstützt und schützt. Allerdings denke ich, wenn die Dame sich einen Anwalt genommen hätte, wäre das sicher etwas anders abgelaufen.“

Und auch von Franz Anders bekommt sie Rückendeckung: „Ich hoffe , dass die Frau in Berufung gehen wird und zwar mit einem Anwalt. So ein Urteil ist ein Skandal. Ich verstehe die Frau vollkommen, denn ich wurde auch schon mal von arabischen Minderjährigen mit deutschem Pass ohne Grund als ,deutscher Hurensohn’ beschimpft.“

Lesen sie die ganze Geschichte:

Beschimpft: Sie muss 2700 Euro zahlen

Aber Huller bekommt nicht nur Mut zugesprochen. Leser Andreas Kaschke aus Frankfurt hat der Fall so berührt, dass er beschloss, Danuta Huller 300 Euro zu spenden, damit das Abzahlen der empfindlich hohen Strafe weniger weh tut. Auch viele andere Leser und Kommentatoren erklärten sich mit Huller solidarisch und zeigten sich entsetzt über die Verurteilung. Ein Rentner schickte gar fünf Euro inklusive ein paar sehr verärgerter Zeilen in die Redaktion, die das Geld an Danuta Huller weiterleiten wird. Und auch in der Wohnanlage denken einige der

Nachbarn nun darüber nach, einen offenen Brief zu schreiben, um Huller zu unterstützen. Danuta Huller und ihr Mann sind von der großen Solidarität gerührt. „Wir hätte nie gedacht, dass uns so viele Leute moralisch zur Seite stehen.“

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