Rechnungs-Irrsinn treibt Kundin in den Wahnsinn

Region Rhein-Main - Tag für Tag, Woche für Woche erreichen den EXTRA TIPP Hilferufe verzweifelter Multimedia-Kunden, die sich von ihren Telefon- und Internetanbietern im Stich gelassen fühlen. Vielen konnten wir helfen.

Eine Auswahl:

+++ Ingrid Becker aus Dietzenbach wechselte von der Telekom zu Vodafone. Am 3. März sollte die Umstellung erfolgen. Pustekuchen! Seit jenem Tag war die Leitung tot. Vodafone und Telekom schoben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Telefonieren jedenfalls ging nur noch mit dem Handy. Verzweifelt wandte sie sich Ende März an den EXTRA TIPP. Und plötzlich ging es ganz schnell. Seit dem 31. März ist sie wieder über das Festnetz zu erreichen. +++ Birgit Mahrs 11-Vertrag läuft eigentlich bis Oktober. Doch seit April kann sie ihn nicht mehr nutzen, da sie von Amtswegen in ein Einzimmer-Appartement ohne Telefonanschluss ziehen muss. Den monatlichen Internetzugangstarif über 29,99 Euro wollte ihr 11 nicht erlassen. Der EXTRA TIPP fragte bei 11 an , ob es nicht eine Härtefallregelung gibt? Da reagierte 11 kulant. Die Offenbacherin wurde aus ihrem Vertrag entlassen. +++ Britt Steinbeck aus Neu-Isenburg-Zeppelinheim wechselte bereits im Mai 2007 mit ihrem Festnetzanschluss zu Unitymedia. Ihre Telefonnummer wollte sie aber behalten. Doch es klappte nicht. Auf zahlreiche E-Mails und Briefe reagierte Unitymedia nicht. Der EXTRA TIPP hakte nach und schon wurde die so genannte Portierung in die Wege geleitet. +++ Monatelang konnten die Kunden der Catering-Firma von Murat Yildiz nicht auf die Internetseiten zugreifen, da 11 sie gesperrt hatte. Yildiz hatte im November 2007 irrtümlicherweise falsche Domain-Namen ausgewählt. Eine sofortige Korrektur scheiterte auch von Seiten 11. Statt dessen kam eine Rechnung über 222 Euro und später das Schreiben eines Inkassobüros. Hilfe suchend wand sich Yildiz an den EXTRA TIPP. Jetzt stellte 11 das Inkassoverfahren ein, stornierte die Rechnung und schaltete die Internetseiten wieder frei. +++ Mihaela Negoescu fühlte sich von Arcor in den Wahnsinn getrieben. Die Offenbacherin hatte ihren Vertrag zum 12. Oktober 2007 gekündigt und bestätigt bekommen. Doch danach bekam sie immer noch Rechnungen, Gutschriften, Mahnungen und schließlich eine Kündigungsbestätigung für den 1. April. Auf Anrufe und Briefe reagierte Arcor nicht. Erst wir brachten Aufklärung: Alles ein Problem zwischen Arcor und der Telekom. "Frau Negoescu muss sich keine Gedanken machen. Unser Fehler", hieß es jetzt von Arcor. +++ Bis zu seinem Umzug war Adrian Fath aus Mühlheim mit 11 hoch zufrieden. Doch nach seinem Wohnungswechsel lief nichts mehr zusammen. Die Leitung war tot. Dennoch sollte er den Umzugsservice in Höhe von knapp 60 Euro bezahlen. Der EXTRA TIPP setzte sich für ihn ein - 11 stellte ein Inkassoverfahren ein und entließ ihn aus dem Vertrag. nkö

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