Nach EXTRA TIPP-Artikel

Stadt reagiert: Prostituierte dürfen nicht ins Wohngebiet

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Der EXTRA TIPP berichtete über die empörten Bewohner über den illegalen Straßenstrich.
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Frankfurt – Nach dem Bericht des EXTRA TIPPs über den illegalen Straßenstrich in der Kuhwaldsiedlung reagieren jetzt die Frankfurter Polizei, das Ordnungsamt und sogar die Landespolizei: Sie wollen stärker kontrollieren. Von Angelika Pöppel

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„Die Entwicklung, dass der Straßenstrich bis in die Kuhwaldsiedlung geht, ist neu“, sagt Klaus Fischer von der Stadt Frankfurt. Deshalb ordnete die Stadt jetztmehr Kontrollen an. Denn die Prostituierten sollen in der Toleranzzone bleiben – genau dass forderte Gisela Arens, Bewohnerin der Kuhwaldsiedlung in Frankfurt. Der EXTRA TIPP berichtete über die empörte Bewohnerin: „Prostituierte und Freier vergnügen sich in unseren Vorgärten und hinterlassen benutzte Kondome“, hat Ahrens beobachtet. Das Wohngebiet wird von den Huren mehr und mehr erobert. Denn der Parkplatz an der Theodor-Heuss-Allee, auf dem die Huren ihre Dienste anbieten, befindet sich direkt vor der Kuhwaldsiedlung. Obwohl der Straßenstrich an dieser Stelle verboten ist. Die Toleranzzone, in der die Huren geduldet sind, beginnt erst nach dem Parkplatz in Richtung Stadtmitte.

Die Stadt will jetzt handeln und auch gegen die erhöhte Anzahl der Prostituierten zur Internationalen Automesse (der EXTRA TIPP berichtete) vorgehen. „Die Zahl soll sich wieder zurückentwickeln“, sagt Fischer. Deshalb wollen das Frankfurter Ordnungsamt, die Polizei und die Landespolizei in Zukunft enger zusammen arbeiten.

„Es ist erstaunlich, dass endlich was getan werden soll“, sagt Ahrens. Sie habe viele positive Reaktionen auf ihr Engagement von Nachbarn bekommen. Jetzt hofft sie, dass „nicht nur darüber geredet wird, sondern, dass auch was passiert.“

Angelika Pöppel

Angelika Pöppel

E-Mail:angelika.poeppel@extratipp.com

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