Polizei macht jetzt mit DNA-Spuren Jagd auf die hirnlosen Randalierer

Die Stadt Dreieich meldet bei den Sachbeschädigungen eine steigende Tendenz. Jüngste Beispiele: eine zerstörte Grillhütte (Schaden 5.000 Euro) und eine demolierte Sitzgruppe im Bürgerpark (Schaden 25.000 Euro).

Abscheulicher Höhepunkt: Jugendliche vergriffen sich nicht nur an Gegenständen, sondern quälten auch Entenküken zu Tode.br / br /Besonders niederträchtig sind die Randalefälle in Schwimmbädern: Während in Dieburg Müll, Bänke und Abfallkörbe in den Becken landeten, zerschlugen die Vandalen in Seligenstadt Bierflaschen und schmissen die Scherben ins Wasser. Der Nichtschwimmerbereich war durch Exkremente verunreinigt. Einen ganzen Tag lang blieb das Schwimmbad geschlossen.br / br /Da die Kommunen keine Statistiken für Vandalismusschäden führen, sind die Kosten nicht zu überblicken â?? in der Region dürften sie aber mehrere hunderttausend Euro im Jahr betragen. Die Anzeigen gegen Unbekannt laufen meist ins Leere. Ein Blick auf die Kriminalitätsstatistik ist ernüchternd. Nur 26,4 Prozent aller angezeigten Vandalismusfälle in Südosthessen wurden 2007 aufgeklärt. Damit gilt Sachbeschädigung als ein eher aufklärungsschwaches Delikt. Doch die Zeiten ändern sich dank neuer Kriminaltechnik. "Es gibt brauchbare DNA-Spuren", berichtet Nonn-Adams nach den Verwüstungen im Schwimmbad. Das bestätigt auch Polizei-Pressesprecher Michael Cordey: "Wir schauen auch bei Sachbeschädigungen sehr genau hin, ob wir DNA-Material sicherstellen können", erklärt er. Die Täter sollten sich nicht in allzu großer Sicherheit wiegen. Außerdem kann jeder Bürger mithelfen, wenn er Verdächtiges sofort der Polizei meldet, rät Cor

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