Kreditkarten-Probleme

Parkautomaten ärgern Flughafen-Besucher

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Parkschein rein, Kreditkarte rein, Gebühr abgebucht. So einfach funktioniert es aber nicht bei allen Flughafen-Besuchern am Frankfurter Airport.

Frankfurt – Lange Wege, Hektik und kein Bargeld: Diese Kombination kostet einigen Autofahrern unnötiges Geld am Frankfurter Flughafen. Deshalb haben sie sich an den EXTRA TIPP gewendet. Von Andreas Einbock

Sandra H. wollte nur ihren Bruder aus den USA beim Zwischenstopp am Flughafen besuchen. „Da ich fürs Wochenende nicht zu unseren Eltern nach Dresden mitfliegen konnte, blieben uns nur die wenigen Minuten, um einen Kaffee zu trinken und etwas zu quatschen“, sagt die Mühlheimerin. Somit habe sie die Parkzeit ausgereizt. Erst zwei Minuten vor Ablauf der einen Stunde sei sie am Parkautomaten eingetroffen. Mit ihrer Kreditkarte wollte sie bezahlen. Vergeblich, denn der Automat akzeptierte ihre Karte nicht.

„Nach zwei gescheiterten Versuchen, musste ich erstmal Geld abheben gehen. Dann war aber die erste Stunde natürlich abgelaufen“, sagt Sandra H. So wurden aus vier dann acht Euro Gebühr. „Da fühlte ich mich schon für blöd verkauft. Wenigstens ein Schild hätten sie anbringen können, dass der Automat kaputt ist“, schimpft Sandra H.

Defekte oder gesperrte Kreditkarten sei für Problem verantwortlich

Von defekten Parkautomaten will man bei der Fraport nichts wissen. „Probleme beim Bezahlen mit Kredit- oder EC-Karte kommen sehr selten vor“, sagt Gerald Krebs, Bereichsleiter Parkraummanagement. Meist sei dies auf defekte Magnetstreifen der Karte selbst, auf Sperren oder Tageslimits der Banken zurück zuführen. Lediglich die neuen durchsichtigen Karten von American Express könnten Probleme verursachen, beteuert Krebs. Zudem werden keine JCB-Karten akzeptiert. „Wir haben 63 Automaten, die von 18 Technikern rund um die Uhr instand gehalten werden. Falls trotzdem Probleme auftreten, kann man den Knopf zur Rufanlage drücken oder die Telefonnummer auf der ausgehängten Parkplatzbenutzungsordnung anrufen“, so Krebs. Auch eine E-Mail könne man schicken an: parken@fraport.de.

Sandra H. nützt das wenig. In Zukunft will sie den Flughafen weniger ansteuern: „Die Gebühren sind sowieso viel zu hoch.“

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