Nach Berlin und Hamburg: Feuer-Attacken auf Autos auch in Frankfurt ?

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Jetzt brennen auch in Frankfurt die Autos

Frankfurt – Brennende Autos sind in Berlin und Hamburg keine Seltenheit. Regelmäßig stecken Unbekannte mitten in der Nacht Fahrzeuge in Flammen. Es trifft Nobelkarossen wie Kleinwagen. Mehr als 400 Mal rückten die Berliner und Hamburger Feuerwehrleute bereits in diesem Jahr aus, um Autos zu löschen. Die Polizei ist machtlos. In den vergangenen Wochen sind auch in Frankfurt in regelmäßig Abständen Autos in Flammen aufgegangen. Von Norman Körtge

Sonntagabend vor einer Woche, kurz vor 19 Uhr. Alarm für die Frankfurter Feuerwehr. In Nieder-Eschbach stehen drei Autos in Flammen: Ein VW-Bus, eine Audi und ein VW-Golf brennen vollständig aus.

Eine Woche zuvor, am 22. November, entsteht in der Kiefernstraße in Griesheim ein Schaden von über 50.000 Euro. Ein dort abgestellter VW-Sharan ohne Kennzeichen brennt. Durch die Flammen und die große Hitzeentwicklung gerät eine direkt neben dem Auto stehende Holzhütte in Brand. Das Feuer greift schließlich noch auf das Dach einer Halle über. Ein neben dem Sharan stehender BMW wird an der Wagenfront beschädigt.

Sechs Tage davor, am 16. November, ist der Stadtteil Frankfurter Berg Schauplatz eines Autobrandes. Auf dem Parkplatz der Ladenzeile des Berkersheimers Weges und der Julius-Brecht-Straße wird ein BMW ein Raub der Flammen. Die Hitze und die Flammen beschädigen zwei daneben stehende Autos.

Dass die drei Autobrände innerhalb von drei Wochen der Beginn einer Serie ist, bestreitet die Frankfurter Polizei. Sowohl beim letzten Brand in Nieder-Eschbach als auch beim Brand am Frankfurter Berg gehen die Ursachenermittler von einem technischen Defekt aus. Lediglich beim VW-Sharan in Griesheim sei von Brandstiftung auszugehen, berichtet die Polizei auf Anfrage.

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