Tatort Taunus

Mit Plastikpatronen auf Gassigänger geballert

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Die Polizei ermittelt vergangene am Tatort in Hattersheim. Ein Tatbeteiligter ist weiter auf der Flucht. In dieser Woche fielen in Königstein in einem mysteriösen Fall Schüsse auf einen Hundebesitzer.

Königstein – Es ist wie in einem schlechten Horrorfilm: Ein 48-Jähriger geht ahnungslos mit seinem Hund in Königstein Gassi. Plötzlich taucht ein Fremder auf, greift den Hundebesitzer mit Pfefferspray an. Der flieht und plötzlich fallen Schüsse. Von Axel Grysczyk

Mit Plastikpatronen hat der Unbekannte auf den Täter geschossen. Zwei Schüsse treffen den 48-Jährigen in die Hüfte und den Rücken. Ein Arzt stellte laut Polizei leichte Hautverletzungen fest. Die Polizei fand am Tatort Teile eines Kunststoffprojektils. Das Hessische Landeskriminalamt untersucht die Geschosse, wie die Polizei berichtete. Die Hintergründe der Tat sind bisher unklar.

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Die Todesnacht von Hattersheim

In der vergangenen Woche kam es bereits zu einem brutalen Vorfall im Taunus. In Hattersheim ist im Streit rund um einen Marihuana-Deal ein 28-Jähriger erstochen worden (der EXTRA TIPP berichtete). Ein 16-jähriger Tatbeteiligter sitzt seit vergangener Woche in U-Haft. Nach einem weiteren Täter wird fieberhaft gefahndet. Staatsanwältin Doris Möller-Scheu: „Leider ist die Suche noch erfolglos. Der in U-Haft 16-Jährige hat uns dazu nichts gesagt. Angeblich kenne er den Flüchtigen nicht genauer. Das einzige, was er weiß, sei sein Spitzname. Den wollen wir aber nicht in die Öffentlichkeit bringen.“

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