Im Main lauert der Tod

Insgesamt hat die Wasserschutz-Polizeistation Frankfurt, die unter anderem für den Bereich zwischen Hanau und Frankfurt zuständig ist, in diesem Jahr schon vier Main-Tote registriert. Im ganzen vergangenen Jahr waren es neun Tote.

"Wir haben darunter eine sehr hohe Quote an Suiziden, dann kommen die Verunfallten", berichtet Dienststellenleiter Hans-Jürgen Hartmann. br /Bei den Unfällen sei oft Leichtsinn im Spiel. Viele unterschätzen auch die Gefahren, die von der Strömung ausgeht.br /Wie zuletzt Mitte Mai. Ein Offenbacher war zum Schwimmen in den Main gesprungen. Er wollte den Fluss durchqueren. In der Mitte kehrte er um und ging dann offensichtlich entkräftet unter. Seine Leiche wurde erst einige Tage später im Main treibend gefunden. br /Bei der Suche nach ihm war in der Staustufe Frankfurt die Leiche eines anderen ertrunkenen Offenbachers gefunden worden. Am Dienstagabend dieser Woche unterschätzte ein 15-jähriger Schüler die Sogwirkung der Schleuse in Mühlheim. Beim Fußballspielen war der Ball in den Main gefallen. Seine Freunde berichteten, dass er in einen Strudel geriet und unterging.  nkö

Kommentare