Lars' Tod immer noch ungesühnt

Von Norman Körtgebr /Groß-Umstadt - Manuela Marshlick gibt nicht auf. Sie will, dass die Umstände, die zum Tod ihres Sohnes Lars führten, aufgeklärt werden (der EXTRA TIPP berichtete). Doch die Staatsanwaltschaft Darmstadt stellte das Verfahren nun erneut ein.

Ihre Anwältin hat nun eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den ermittelnden Staatsanwalt gestellt.br /Lars Marshlick starb am 28. September 2007. Der Neunjährige aus Groß-Umstadt besuchte die Peter-Härtling-Schule der Psychiatrie Philippshospital in Riedstadt. Während der Unterrichtszeit überquerte er auf dem Klinikgelände eine Straße und wurde von einem Auto angefahren. Wenige Stunden später starb Lars.br /Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft haben ergeben, dass sowohl die Fahrerin als auch die Lehrerin den Unfall nicht vermeiden konnten. "Das ist eine tragische Geschichte", sagt Pressesprecher Ger Neuber.br /Manuela Marshlick kann dies überhaupt nicht nachvollziehen. "Absolut lächerlich", kommentiert sie die Verfahrenseinstellung. Auch ihre Anwältin Barbara Sauer-Kopic kann dies nicht nachvollziehen. Sie hat zum einen Beschwerde gegen die Einstellung als auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den ermittelnden Staatsanwalt eingelegt. Deshalb liegt der Fall nun bei der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt. Diese prüft nun die Ermittlungsakten aus Darmst

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