Kommentar

Spart die Polizei nicht kaputt!

Selbst bei Freund und Helfer merkt man den Fachkräftemangel. Der Polizei geht der Nachwuchs aus. Das darf nicht sein. Wie ernst die Lage ist, wird deutlich, weil nicht nur die Polizei-Gewerkschaften vor diesem Trend warnen, sondern auch die Ausbildungsakademie. Kommentar von Dirk Beutel

Allein durch den demografischen Wandel können sich immer weniger geeignete junge Menschen vorstellen, Polizist zu werden. Und der Kampf um die besten Auszubildenden wird weiter zunehmen. Viele Probleme sind aber hausgemacht, begründet mit dem Sparzwang des Landes: Laut Gewerkschaft baut Hessen 150 Tarifbeschäftigte bei der Polizei ab, statt Stellen zu schaffen. Beim Sold rangiert Hessens Polizei im unteren Drittel, dafür wird aber die höchste Wochenarbeitszeit erreicht, weil es jetzt schon an Kollegen mangelt. Dass Polizisten immer öfter Opfer von Gewalttaten werden, verschärft die Lage nur noch. Weil die Aufgaben der Polizei zunehmen, alleine schon durch die Abwehr des Terrors, darf die Polizei nicht kaputt gespart werden, damit die Sicherheit der Bürger nicht auf der Strecke bleibt.

Hier geht´s zum Artikel "Nachwuchssorgen schlimmer als die Polizei erlaubt"

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