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HR-Katzenspot: Tierquälerei mit unseren Gebühren

17,50 Euro! So hoch ist der derzeitige monatliche GEZ-Beitrag für das Programm der Öffentlich-Rechtlichen. Die Rechtfertigung: Die Öffentlich-Rechtlichen, also auch der HR, senden Qualität. Sie stehen für Premium-Fernsehen mit journalistischem Anspruch und Kompetenz. Kommentar von Axel Grysczyk

Und jetzt das! Katzenbabys durch Kästen kriechen lassen. Quote machen mit Tierbabys. Das ist keine Qualität, sondern niveaulos. Selbst in den Redaktionskonferenzen abgehalfterter Privatfernseh-Sender würde der Vorschlag, Katzenbabys über die Mattscheibe krabbeln zu lassen, als abgedroschen abgetan. Dass sich Tierschützer darüber aufregen, ist nachvollziehbar und richtig. Erst recht, wenn man bedenkt, dass der HR zwei Drehtage benötigt, um einen Einspieler fertigzustellen. Wenn als Rechtfertigung für diese öffentlich rechtliche Tierquälerei Videos auf Youtube herhalten müssen, dann ist das mehr als bedenklich und nicht 17,50 Euro wert.

Hier geht's zum Artikel: "Katzen-Werbung des Hessischen Rundfunks verärgert Tierschützer"

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