Kommentar

Müllsünder müssen hart bestraft werden

Die Vermüllung des Waldes wird voranschreiten, wenn nicht härtere Strafen eingeführt werden. Statt ein paar Euro Ordnungswidrigkeit müssen harte Sanktionen her, die richtig weh tun. Denn die Vermüllung ist ein globales Problem. Kommentar von Christian Reinartz

In den meisten Ländern herrscht viel weniger Umweltbewusstsein, als das in Deutschland der Fall ist. Wenn Europa zusammenwächst, prallen diese unterschiedlichen Wertvorstellungen aufeinander. Gerade beim Thema Müllentsorgung. Was jetzt passiert, ist längst ein Selbstläufer, bei dem alle mitmachen. Hat es begonnen, ist es kaum mehr aufzuhalten. Experten nennen das die Broken-Window-Theorie. Sie zeigt, dass ein harmloses Phänomen, wie ein zerbrochenes Fenster in einem leer stehenden Haus, schnell zu völliger Verwahrlosung führen kann. Übertragen auf den Wald heißt das: Liegen erstmal leere Plastikflaschen herum, dauert es nicht lang, bis die Menschen Anhängerladungen voll Unrat in die Natur kippen. Wir befinden uns längst in diesem Stadium. Daran etwas ändern kann nur der Gesetzgeber.

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