Kommentar

Senioren am Steuer: Höchste Zeit für eine Regelung

Wer aufgrund seines Alters für andere eine Gefahr im Straßenverkehr darstellt, gehört nicht mehr ans Steuer. Doch davor verschließen Politiker seit Jahren die Augen. Schließlich wollen sie keine Wählerstimmen riskieren. Kommentar von Christian Reinartz

Ab einem gewissen Alter lassen aber Sehkraft und Reaktionsfähigkeit nun mal deutlich nach. Daran gibt es nichts zu rütteln. Folgerichtig wären vorgeschriebene Fahrtauglichkeitstests. Doch an dieses heiße Eisen traut sich bisher kein Politiker so richtig ran. Auch die Forderungen des ADAC bleiben moderat: Beratungsgespräche beim Arzt – aber freiwillig. Einen Zwang will der Verein keinesfalls auf die Senioren ausüben. Kein Wunder! Zahlreiche Mitglieder sind jenseits der 65. Dass nun gerade von einem Seniorenverband der Vorschlag kommt, dass Hausärzte fahruntüchtige Rentner den Behörden melden sollen, zeigt doch, dass die Betroffenen selbst das Problem erkannt haben. Es ist höchste Zeit, eine Regelung auf den Weg zu bringen. Bevor die Unfallzahlen immer höher steigen.

Hier geht´s zum Artikel "Fahren bis der Arzt kommt - Unfälle mit Senioren steigen"

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