Kein Rodeln auf dem Sonnenhügel

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Selbst wenn im nächsten Winter in der Region Schnee liegt, werden Neu-Isenburger Kinder ihren Schlitten nur ziehen können.

Neu-Isenburg – Freudiges Kindergeschrei im Neu-Isenburger Freibad. Bei der Hitze erfreut sich das kühle Nass großer Beliebtheit. Wenn es nach den Isenburger Grünen geht, würden auch im tiefsten Winter dort Kinder vor Freude schreien. Beim Schlittenfahren. Aber die Stadt will das nicht. Von Norman Körtge

Die einzige Erhebung in der Stadt, der Sonnenhügel (rechts) im Freibad, ist für Rodler gesperrt.

Neu-Isenburg ist flach. So flach, dass es im Winter und bei ausreichend Schnee keine Möglichkeit gibt, Schlitten zu fahren. Aber es gibt den so genannten Sonnenhügel im Freibad. Der wäre ideal zum Rodeln, meinen die Neu-Isenburger Grünen. Doch nachdem die Partei bereits vor vier Jahren schon einmal einen Antrag gestellt hatte, den Sonnenhügel im Winter für Schlittenfahrer zu öffnen, wurde jetzt auch ein erneuter Versuch abgeblockt. „Wir hatten nach dem schneereichen Winter noch einmal einen neuen Antrag gestellt“, erzählt Hans-Jürgen Hänsel ,der für die Grünen im Stadtparlament sitzt. Aber wieder mit dem selben Ergebnis. „Mit ein bisschen guten Willen wäre es möglich“, meint Hänsel, der es einfach nur schade findet, dass Isenburger Kinder keine Möglichkeit haben, vor Ort das Schlittenfahren zu erlernen. Ein befreundeter Schullehrer habe ihn darauf aufmerksam gemacht, dass seine Schüler bei einem Ausflug keinerlei Rodel-Erfahrung hatten. Untypisch für Kinder, meint Hänsel.

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