Jetzt läuft's: AOK hofft auf Ende des Inkontinenz-Problems

Von Norman KörtgeRegion Rheinmain - Nach dem EXTRA-TIPP-Bericht (siehe Ausriss) über die Probleme bei der Lieferung von Inkontinenz-Artikeln, haben sich weitere AOK-Versicherte bei uns gemeldet."Ich brauche das so nötig wie das täglich Brot", schimpft beispielsweise Katharina Maurer

Von Norman Körtge

Region Rheinmain - Nach dem EXTRA-TIPP-Bericht (siehe Ausriss) über die Probleme bei der Lieferung von Inkontinenz-Artikeln, haben sich weitere AOK-Versicherte bei uns gemeldet.

"Ich brauche das so nötig wie das täglich Brot", schimpft beispielsweise Katharina Maurer aus Dieburg: "Warum klappt das mit den Lieferungen nicht?" Der Grund für Maurers Unmut hat mit den offensichtlichen Problemen der Firma Mako in Fulda zu tun. Diese ist seit Anfang des Jahres für die Versorgung mit Inkontinenz-Artikeln von AOK-Kunden zuständig. Die Krankenkassenpatienten müssen seit dem 1. Januar ihre Rezepte nach Osthessen schicken und bekommen ihre saugfähigen Einlagen nicht mehr wie früher aus der Apotheke. Die AOK verspricht sich dadurch, die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung zu verbessern.

Bei der Umstellung hat es aber gehapert. "Wir haben mit der Firma Mako noch einmal intensive Gespräche geführt", berichtet Riyad Salhi von der AOK Hessen. Spätestens bis Montag dürften alle Kunden, die sich an den EXTRA TIPP gewandt haben, entweder die Lieferung oder einen Termin für ein Beratungsgespräch bekommen haben, verspricht Salhi.

Indes löst die versprochene Qualitätssteigerung beim Dietzenbacher Apotheker Richard Graf Stirnrunzeln aus. "War unsere Qualität etwa nicht gut?", fragt er.

Natürlich sei die Qualität vorher auch gut gewesen, betont Salhi. Da aber Mitarbeiter der Firma Mako ihre Beratungsgespräche bei den Kunden zu Hause führen, sei dies individueller und diskreter als zuvor. "Darauf haben wir Wert gelegt", sagt der AOK-Sprecher. Er geht davon aus, dass die Anlaufschwierigkeiten nun gelöst sind.

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