Horror: Arzt kappt den Magen-Nerv

Nachdem der gesunde junge Mann mit seinem Motorrad unverschuldet mit einem PKW kollidiert ist, vermutet er noch nicht, welche unglaubliche Marter auf ihn wartet. Dass ihm ein Arzt unabsichtlich den Magennerv durchtrennen wird liegt da noch in weiter Ferne.

Heute 13 Jahre später, ist der einstmals lebenslustige Familienvater nur noch ein Schatten seiner selbst, wiegt trotz stattlicher Größe nur noch 62 Kilogramm. Schrauben in der Wirbelsäule schränken seine Bewegung ein und schmerzen unaufhörlich. Ein künstliches Hüftgelenk macht jeden Schritt zum Kraftakt. Doch das alles ist nichts gegen die Verdauungsprobleme, die ihn seit einer verhängnisvollen OP plagen.Die nach dem Unfall angeordnete jahrelange Einnahme von starken Medikamenten, ruinierte ihm zunächste den Magen, die Speiseröhre entzündete sich. Eine Operation sollte Abhilfe schaffen. Doch dann der verhängnisvolle Schnitt. "Der Arzt hat mir einfach den Magennerv durchgeschnitten", sagt er mit unendlich traurigen Augen. Seitdem ist mein Magen tot."Er merkte es zuerst daran, dass ihm das Essen im Magen verfaulte, weil der nicht mehr verdaute. Aber auch weitere Operationen halfen nichts. Und sein Darm schafft es nicht alleine, das Essen richtig zu verdauen. "Heute kann ich fast nichts mehr essen, bekomme sofort heftigen Wasser-Durchfall." Spezielle Energie-Shakes, die ihm ein Ernährungs-Spezialist empfohlen hat, kann er sich nicht leisten. Eine Rente, die er eine Zeit lang bekam, wurde eingestellt. "Nur weil ich nach einer der Operationen geäußert habe, dass es mir etwas besser geht", sagt er.Sein Arzt und auch die Klinik wollten von einem Fehler aber nichts wissen, stritten alles ab. Jetzt hat er sich einen Anwalt genommen, will das ganze vor Gericht durchfechten.Ein steiniger Weg, wie die Vorsitzende des deutschen Patientenschutzbundes in Dormagen, Gisela Bartz, aus Erfahrung weiß: "Die Ärzte halten vor Gericht zusammen wie Pech und Schwefel. Heute noch schlimmer als früher." Ihre Organisation könne sich gar nicht mehr vor Fällen wie diesem retten. "Oft sind die Betroffenen aber erfolgreich. Man muss nur hartnäckig genug sein."Der junge Dreieicher ist es seit 13 Jahren und will es jetzt bis zum Ende durchstehen: "Am liebsten wäre mir eine Kulanz-Lösung. Ich will ja keine Genugtuung haben", sagt er. Ihm gehe es darum, sich endlich die richtige Nahrung leisten zu können: "Damit ich mal wieder etwas zuneh

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