Außergerichtlich geeinigt:

Modekette Hollister: Mitarbeiter würfeln um Taschenkontrollen 

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Würfel.

Frankfurt - Der Betriebsrat der Frankfurter Hollister -Filiale wollte eine einstweilige Verfügung gegen überzogene Taschenkontrollen und Videoüberwachung der Mitarbeiter erreichen. Am Donnerstag haben sich die Parteien außergerichtlich vorerst geeinigt: Es wird um die Kontrollen gewürfelt.

Der Betriebsrat der Frankfurter Filiale ist gegen die Modekette Hollister vor Gericht wegen überzogener Videoüberwachung der Mitarbeiter gezogen. Das Landesarbeitsgericht Hessen hatte am Donnerstag über die Arbeitsbedingungen bei der Modekette Hollister zu entscheiden. Der Betriebsrat der Frankfurter Filiale in der MyZeil wollte eine einstweilige Verfügung gegen aus seiner Sicht überzogene Taschenkontrollen und Videoüberwachung der Mitarbeiter erreichen.

Die Kontrollen seien nur mit Zustimmung der Arbeitnehmervertretung zulässig, argumentierte der im vergangenen Jahr gegründete Betriebsrat. Das Verfahren wurde laut Gerichtssprecher Wolfram Henkel jedoch eingestellt. „Die Parteien haben eine vorläufige Regelung getroffen, bis es zu einer endgültigen Regelung kommt.“ Demnach müssen die Mitarbeiter nun nach Dienstschluss eine Würfel werfen. Zeigt das Ergebnis eine Vier wird derjenige durchsucht. Bei allen anderen Zahlen dürfen die Mitarbeiter unbehelligt nach Hause. Die Modekette Hollister mit 17 Shops bundesweit gehört zum US-Konzern

Abercrombie & Fitch.

dpa/rz

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