Resolution für ein absolutes Nachtflugverbot

Fluglärm: 13 hessische Kommunen fordern absolutes Nachtflugverbot

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Wenn es dunkel wird, wollen die  Anwohner schlafen. Flugzeuge sollten dann nicht mehr landen.

Heusenstamm – Es geht um das Höchste in der Politik: Verlässlichkeit, Versprechen und Vertrauen. Das wollen 13 kommunale Vertreter aus der Region von der Landesregierung einfordern. Sie sind sauer auf die Hessische Landesregierung. Von Axel Grysczyk

Aus diesem Grund haben sie in dieser Woche in Heusenstamm eine Resolution für ein absolutes Nachtflugverbot vorgestellt, die sie der Regierung in Wiesbaden zukommen lassen. Ihre Forderung: Unverzüglich ein Nachtflugverbot für den Flughafen Frankfurt mindestens in der Zeit von 23 bis fünf Uhr anordnen. Die Stadträte, Bürgermeister und Landräte vertreten 1,7 Millionen Menschen im Rhein-Main-Gebiet und sie machen unmissverständlich klar: Weg mit der Revision des Landes Hessen gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtshofes, das besagt, dass ein Nachtflugverbot unabdingbar ist. Stattdessen wollen sie die Landesregierung daran erinnern, dass sie den Bürgern ein Versprechen gegeben haben, nämlich dass das Nachtflugverbot kommen soll. Durch den Test neuer Flugrouten sind plötzlich neue Kommunen von Fluglärm betroffen. Dies hatte in der Region in der jüngeren Vergangenheit eine neue Solidarität entstehen lassen.

Diese 13 sind sauer:

Stadträtin Claudia Bicherl (Seligenstadt), Landrat Oliver Quilling (Kreis Offenbach), Beigeordneter Wolfgang Reichel (Stadt Mainz), Oberbürgermeister Claus Kaminsky (Hanau), Bürgermeister Bernhard Bessel (Hainburg), Bürgermeister Thomas Jühe (Raunheim). Reihe links von oben nach unten Stadträtin Manuela Rottmann (Frankfurt), Bürgermeister Bernd Roth (Obertshausen), Bürgermeister Peter Jakoby (Heusenstamm), Stadtrat Paul-Gerhard Weiß (Offenbach). Reihe rechts von oben nach unten: Bürgermeister Herbert Hunkel (Neu-Isenburg), Bürgermeister Bernd Müller (Mühlheim) und Bürgermeister Jürgen Hoffmann (Rodgau).

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