Kommentar

Gewalt bei den Öffentlichen: Mehr tun, als nur beschwichtigen!

Wer die Öffentlichen nutzt, muss sich darauf gefasst machen, mit Gewalt konfrontiert zu werden. Auch, wenn die Unternehmen immer wieder gebetsmühlenartig betonen, dass das nur Einzelfälle seien und die Nutzung der Öffentlichen sicher sei. Ein Kommentar von Christian Reinartz 

Das, was Kontrolleure und Fahrer berichten, lässt daran erhebliche Zweifel aufkommen. Kein Wunder, denn zum einen wird im Namen der Wirtschaftlichkeit am Sicherheitspersonal gespart, wo es nur geht. Zum anderen nimmt die Gewaltbereitschaft, gerade unter jungen Fahrgästen, zu. Heraus kommt eine explosive Mischung, die in Zukunft für immer mehr Gewalt in den Öffentlichen sorgen wird. Diese Entwicklung zu stoppen, wird für die Unternehmen schwierig und teuer. Denn ohne zusätzliches, speziell ausgebildetes Personal wird es kaum möglich sein, das Steuer herum zu reißen. Da hilft auch nicht der Verweis auf weiterhin zufriedene Fahrgäste. Solange Kontrolleure und Fahrer verprügelt werden, sind die Verkehrsbetriebe in der Pflicht mehr zu tun, als ein paar beschwichtigende Worte zu formulieren.

Hier geht´s zum Artikel: "Statt den Fahrschein gibt’s einen auf die Mütze"

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