In der Hanauer Landstraße und Weberstraße

Neun Huren entdeckt: Prostitution in Frankfurter Wohnhaus

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Frankfurt - Es handelt sich um unscheinbare Wohnhäuser in der Weberstraße und Hanauer Landstraße. Doch hier wird Wohnungsprostitution betrieben.

 Hier leben Familien, es gibt Schulen und Kindergärten. In beiden Fällen keine sozialen Brennpunkte, sondern gutbürgerliche Wohngegenden. Doch was nur Insider aus einschlägigen Anzeigen in Internetportalen erfahren – hier wird Wohnungsprostitution betrieben. Laut Polizei sind die Namen auf den Klingelschildern an der Eingangstür nur Phantasienamen, um nicht aufzufallen.

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Am Donnerstagabend, wurden diese Häuser durch Mitarbeiter der Stadtpolizei des Ordnungsamtes kontrolliert. Ziel der Aktion: Den Betreibern und Inhabern dieser Häuser Verstöße gegen die Sperrgebietsverordnung nachzuweisen. Dies ist immer dann der Fall, wenn eine Liegenschaft überwiegend zu Zwecken der Prostitution genutzt wird und dies außerhalb der Toleranzzonen. Speziell in der Weberstraße wurden die Bediensteten fündig. In allen vier Geschossen des Hauses konnten aus Osteuropa stammende Prostituierte angetroffen werden.

Insgesamt 9 Damen boten auf 8 Zimmern ihre Dienstleistungen an. Personalien wurden aufgenommen und die baulichen Gegebenheiten der Wohnungen festgehalten. Eine aus der Ukraine stammende 23-Jähige wurde wegen illegalen Aufenthalts im Bundesgebiet vorläufig festgenommen. Neben der unzulässigen Wohnungsprostitution konnten diverse bauliche Mängel des Hauses festgestellt werden. So zog sich ein beachtlicher Fassadenriss über alle Stockwerke des Wohnhauses. Die Ermittlungen dauern an, weitere Kontrollen sind bereits in Planung.

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