Frankfurter Fitness-Trainer vor Gericht 

Kokain-Angebot war Angeberei: Bewährungsstrafe

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Symbolbild

Frankfurt - Wegen Handels mit rund 100 Gramm Kokain ist ein 44-jähriger Fitness-Trainer am Donnerstag vom Landgericht Frankfurt zu einer Bewährungsstrafe von 22 Monaten verurteilt worden.

Der weitaus schwerere Anklagevorwurf blieb damit ohne Folgen: In dem Sportstudio hatte der Trainer im Dezember 2015 einem verdeckten Ermittler des Landeskriminalamtes (LKA) fünf Kilogramm Kokain zum Kauf angeboten. Im Verlauf der Ermittlungen und des Prozesses gab es jedoch keine Hinweise darauf, dass dieses Rauschgift tatsächlich irgendwo vorhanden war und dem Angeklagten zugerechnet werden konnte. 

Selbst die von der Polizei überwachten Telefonate des Mannes gaben keine Hinweise darauf, dass der Angeklagte irgendwo Kokain angefordert oder bestellt hätte. Er selbst hatte vor Gericht von Angeberei und Wichtigtuerei gesprochen. Laut Urteil fehlte es damit an der Ernsthaftigkeit des Verkaufsgesprächs und damit an der Grundlage für eine Verurteilung. Nur die 101 Gramm Kokain, die von dem Angeklagten für 4500 Euro als Probe an den LKA-Ermittler weitergegeben worden waren, wurden zum Gegenstand der Verurteilung. Das Fünf-Kilo-Geschäft sollte nach den Worten des Mannes ein Volumen von 190.000 Euro umfassen. dpa

Ein echtes Geschäft mit Drogen hat dieser Mann gemacht: Frankfurter hortet 1,6 Kilo Marihuana in seiner Wohnung

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