Absperrpfosten regen Josef Haas auf

Zonengrenze zwischen Goldstein und Schwanheim

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Josef Haas spricht verächtlich von Zonengrenze: Hier im Kreuzungsbereich Schüttenhelmweg/ An der Schwarzbachmühle in Goldstein.

Frankfurt - Josef Haas  ist überzeugt: Frankfurt hat eine durch rot-weiße Absperrpfosten markierte Zonengrenze. Und zwar zwischen Schwanheim und Goldstein. Er will sie weg haben. Von Norman Körtge

Absperrpfosten teilen auch die Straße An der Herrenwiese.

1989 fiel in Berlin die Mauer. Ungefähr zu dieser Zeit – nach Auskunft des Straßenverkehrsamtes, irgendwann Ende der achtziger Jahre – wurde in Frankfurt eine durch rot-weiße Absperrpfosten markierte Grenze geschaffen. Und zwar entlang des Harthwegs, zwischen dem Stadtteil Schwanheim und der dazu gehörenden Siedlung Goldstein. Fußgänger und Radfahrer können passieren, Autofahrer nicht. Der Grund hierfür ist für Anwohner Josef Haas auf den ersten Blick offensichtlich: Schleichverkehr vermeiden. Aber: „Das ist doch nicht mehr zeitgemäß“, meint Haas. Der 65-Jährige bezeichnet das Ganze verächtlich als Zonengrenze: „Das müsste man doch auch irgendwie mit Einbahnstraßen regeln können“, meint Haas. Ortsbeirats-Vorsteher Manfred Lipp kennt die Diskussion. Er verweist aber auf die noch andauernde Verkehrszählungen, die nach der Eröffnung der neuen Autobahnabfahrt Niederrad an der A5 im vergangenen Jahr aufgenommen worden sind. Erst nach der Auswertung der Ergebnisse wolle man gegebenenfalls handeln. Um seinem Anliegen Nachdruck zu verleihen, hat Josef Haas einen Brief an Oberbürgermeister Peter Feldmann geschrieben. Der hat zwischenzeitlich geantwortet, dass er Haas´ Anliegen zur Prüfung an das zuständige Dezernat weitergeleitet hat.

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