Ekel-Alarm: Gelbe Säcke stinken zum Himmel!

Meterhoch türmen sich die Müllsäcke vor der Verpackungsfirma von Christina Romberg an der Jügesheimer Otto-Hahn-Straße. Der Gestank ist widerlich.

"Ich würde gerne Tonnen nutzen, damit es nicht stinkt", sagt Romberg: "Aber die Firma Remondis hält es seit zehn Monaten nicht für nötig, auf meine Anrufe oder Briefe zu reagieren."Also packt Romberg ihren Müll weiterhin in die hauchdünnen Gelben Säcke. Die reißen bei kleinster Belastung, etwa durch die Kante eines Joghurtbechers. "Dann fliegt der Müll auf dem Hof rum", sagt sie verärgert.br /br /Enttäuscht ist Romberg auch von der Stadtverwaltung: "Die sagen immer nur, sie wären nicht verantwortlich. Obwohl Remondis auch den Hausmüll für die Gemeinde abfährt."Sabine Kretschmer, im Rodgauer Rathaus für Abfallwirtschaft zuständig, kann den Ärger von Christina Romberg verstehen. "In der Tat ist diese Konstellation nicht glücklich", gibt sie zu: "Aber die Stadt ist für die Entsorgung von Wertstoffmüll nicht zuständig."br /br /Doch Romberg glaubt, dass die Sache System hat: "Die Stadt hat doch selbst ein Müllproblem seit der Umstellung auf die Bio-Mülltonne", sagt die Unternehmerin. Zwar falle jetzt weniger Restmüll an, aber wer eine Tonne bestellt, muss ewig warten." Sie selbst traue sich nicht ihre zu große Tonne gegen eine kleinere zu tauschen. "Dann holt die Stadt meine Tonne noch ab und bringt keine neue."br /br /Auf Nachfrage bei Remondis gab sich Fuhrparkleiterin Melanie Dietz ahnungslos: "Mir tut das Leid, aber uns liegt keine Bestellung dieser Dame vor. Wenn sie sich meldet, werde ich mich darum kümmern."br /br /Trotzdem standen am Donnerstagmorgen plötzlich zwei gelbe, wenn auch viel zu kleine Tonnen vor Rombergs Haustüre. "Angerufen hab ich bei Remondis aber noch nicht", so die Unternehmerin.br /

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