Genmanipuliertes Futtermittel für Geflügel

Mc Donald’s: Gen-Burger in aller Munde

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Denise Reis beißt herzhaft in einen Hähnchenburger.

Region Rhein-Main – Aufregung um die Fast-Food-Kette Mc Donald’s : Seit April kommt auf den Burger das Fleisch von Tieren, die genmanipuliertes Futter  bekommen. Viele Kunden wollen deshalb verzichten. Von Angelika Pöppel 

seit April Fleisch von Lieferanten zu beziehen, die gentechnisch verändertes Futtermittel verwenden. Vorher hatte das amerikanische Unternehmen darauf

verzichtet. Genveränderte Nahrung ist umstritten. Negative Langzeit-Auswirkung sind allerdings nicht bewiesen.

Dennoch haben viele ab sofort ein ungutes Gefühl beim herzhaften Biss in den Hähnchenburger. „Ich habe Bedenken wegen der Folgen“, sagt Denise Reis  aus Offenbach. Zwar esse sie generell wenig Fleisch, aber wenn, dann Hühnchen. „Bei Mc Donald’s werde ich aber in Zukunft darauf verzichten“, sagt die 21-Jährige. Auch Fast-Food-Kunde Denis Madunic aus Frankfurt lehnt genveränderte Nahrung ab: „Ich meide Hühnchenfleisch sowieso komplett, wegen der vielen schlechten Schlagzeilen. Und auch auf Rindfleisch-Burger würde ich verzichten, wenn sie genmanipuliert sind.“ Andere möchten das gewohnte Lieblingessen nicht missen. „Das lass ich mir nicht nehmen“, sagt Offenbacherin Pamela Gohr, obwohl auch sie Bedenken hat. Auch Bianca Rüttiger  aus Offenbach bevorzugt Hühnerfleisch-Produkte: „Ich gehe höchstens ein- bis zweimal im Monat zu Mc Donald’s. Praktisch ist es schwer, aber eigentlich sollte man darauf verzichten.“

Klarer Gegner von Gen-Nahrung ist TV-Koch Mirko Reeh  aus Frankfurt. „Bei mir kommen genmanipulierte Lebensmittel nicht auf den Teller. Wir wissen doch gar nicht, welche Spät-Wirkungen das haben kann.“ Und gerade eine große Restaurant-Kette, wie Mc Donald’s solle da besser Vorbild sein und auf solche Experimente verzichten, so der Promi-Koch.

Bianca Rüttiger und Michele Leggiadro aus Offenbach.

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