Dieser Mann fühlt sich von der Polizei verfolgt

Dreieich - Vor ein paar Tagen kommt Sergej Krüger nach Hause in die Oisterwijker Straße. Als er seine Haustür aufschließen will, wird diese schon von innen geöffnet. Doch auf den 45-Jährigen warten keine brutalen Einbrecher, sondern die Polizei.

Krüger: "Die ganze Bude haben sie auf den Kopf gestellt und meinen neuen, schönen, weißen Teppich befleckt. Ich frage mich nur warum."br /Ihm wird Computerbetrug vorgeworfen. Er habe EC-Karten gestohlen und damit eingekauft und Bargeld abgehoben. "Das stimmt nicht", sagt er. Auf dem Bild, das ihm die Beamten zeigen, und das den Täter zeigen soll, erkennt er sich nicht. "Ich sehe doch ganz anders aus", sagt er. Das sei alles Schikane. Weil er mal gesessen hat. Doch das sei vorbei und er möchte einfach nur ein normales Leben führen. Genauso Schikane sei es seiner Meinung nach gewesen, dass er im Anschluss an die Durchsuchung mit aufs Präsidium musste. "Wegen meiner früheren Verurteilung haben die doch alle Unterlagen wie Fingerabdrücke und Fotos von mir. Ich musste trotzdem alles neu machen", erzählt er. Krüger kann das alles nicht verstehen. Er habe nichts damit zu tun, und die Polizei hat bei ihm auch nichts Verdächtiges gefunden. Krüger: "Weitere Erklärungen gab es bis heute nicht."br /Auch die Staatsanwaltschaft will sich nicht äußern. "Das sind laufende Ermittlungen, da werden wir uns nicht zu äußern", heißt es zu dem Fall. Krüger ist verzweifelt. "Was denken die Nachbarn, wenn plötzlich die Polizei in meine Wohnung eindringt", fragt er und fleht: "Ich will ein normales Leben.

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