Geschäftsführer beurlaubt

CDU Frankfurt: Polizei sucht nach Kinderpornos

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Am Montag durchsuchte die Polizei die Privat- und Büroräume des 43-jährigen Geschäftsführers.

Frankfurt - Ein Polizeisprecher bestätigte am Dienstag, dass gestern die Büro- und Privaträume des Geschäftsführers der Frankfurter CDU, Christian Wernet nach Kinderpornos durchsucht wurden.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtete, steht der 43-jährige Politiker unter dem Verdacht, Kinder-Pornographie zu besitzen. Laut "Bild" habe die CDU selbst die Polizei verständigt.

Die Beamten hätten bei der Durchsuchung am Montag Computer und verschiedene Datenträger sichergestellt. Weitere Details wollte die Polizei nicht nennen.

Geschäftsführer beurlaubt

Die Frankfurter CDU nahm dazu am Dinestagmorgen Stellung:

„Im Rahmen eines staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens gegen den Geschäftsführer des Kreisverbandes der CDU Frankfurt, Christian Wernet, wegen des Verdachtes einer Straftat nach § 184 b StGB, fand am gestrigen Montag, auf richterlichen Beschluss hin eine Durchsuchung von dessen Arbeitsplatz in den Räumen der CDU-Kreisgeschäftsstelle statt.“

Hinweis aus eigenen Reihen

Der Kreisvorsitzende Uwe Becker betonte, dass er selbst nach entsprechenden Hinweisen von Mitarbeitern aus der Kreisgeschäftsstelle die Polizei informiert hatte. „Herr Wernet ist mit Blick auf das laufende Verfahren bis auf weiteres von seiner Funktion als Geschäftsführer der CDU Frankfurt entbunden und ebenso bis auf weiteres beurlaubt“, erklärte Becker. Dies habe auch der Kreisvorstand der Frankfurter CDU in einer Sondersitzung am Montag beschlossen.

Die Geschäfte des Kreisverbandes der CDU Frankfurt werden kommissarisch von der stellvertretenden Geschäftsführerin, Frau Ursula Linzmeier, geführt.

dpa

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