Kommentar

Busse fahren nicht: Armutszeugnis für Bad Homburg

Vergangenen Samstag sind kaum und Sonntag gar keine Busse gefahren. Ein Armutszeugnis für die Kurstadt Bad Homburg und Oberursel. Nicht erst seit gestern wussten die Kommunen sowie die Verkehrsgesellschaft was Sache ist. Kommentar von Oliver Haas

Trotzdem ist es zum Eklat auf dem Rücken des zahlenden Kunden gekommen. Sowohl Stadt als auch Verkehrsgesellschaft haben die Bürger im Stich gelassen. Wer obendrein 430 Euro für die RMV-Jahreskarte im Bad Homburger Stadtgebiet hinblättert, ist zurecht sauer, wenn die sich wie am Sonntag in ein wertloses Papier verwandelt. Mangelhaft ist auch die Informationspolitik der Städte. Auf die Busse sind vor allem Ältere angewiesen, die an Haltestellen gleich in mehrfacher Hinsicht alleine gelassen werden. Eine Entschädigung wird nur im Einzelfall geprüft, wenn es mehrere Tage Ausfälle gibt. Ein Unding. Wer bezahlt, der muss befördert werden oder Anspruch haben auf Entschädigung. Und das für jeden Tag.

Hier geht's zum Artikel  "Bus-Chaos in Bad Homburg und Oberursel - Entschädigungen fraglich"

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