Nach einer eisigen Nacht nimmt Barbara Kurs aufs Finale

Spessartcamper bei der Schatzsuche

Strotzt immer noch vor Zuversicht: Barbara Wellmann, Redakteurin bei op-online und Spessartcamperin - Foto: Radio Primavera

Offenbach - Im Spessart Camp wächst die Vorfreude auf das mit Spannung erwartete Finale am Samstag. Offenbacherin Barbara Wellmann (33) will in jedem Fall ihre Chancen auf die Spessartkrone wahren. Per Tagebuch berichtet die Offenbacherin aus dem Camp:.

„Meine erste Nacht in der neuen Einzelunterkunft war ziemlich kalt, wir hatten minus zwölf Grad. Als ich nach meiner Nachtwache ins Bett gegangen bin, habe ich mir ein kleines Feuerchen gemacht. Dabei ist ein bisschen Glut auf meinen Biwaksack gefallen und hat ein Loch reingebrannt. Als ich mich dann hingelegt habe, dachte ich mir, es könnte schon gefährlich sein, so nah am Feuer zu schlafen. Aber aufgrund der Kälte blieb mir keine andere Wahl. Entweder erfrieren oder verbrennen.

Mit Schatzkarte und Kompass

Heute sind wir in zwei Gruppen auf Schatzsuche gegangen. Zur

Wir berichten täglich, wie es Barbara Wellmann im Camp geht. Das Tagebuch entsteht aus den zahlreichen Videos und Interviews mit den Kandidaten, die uns von main.tv und primavera24.de zur Verfügung gestellt werden.

Orientierung gab es nur einen Schnipsel von der Schatzkarte und einen Kompass. Wir waren ziemlich lange unterwegs, die Füße tun weh und ich bin sicher nicht die Einzige, die sich eine Blase gelaufen hat. Beide Gruppen haben sich ein wenig verlaufen, trotzdem hat es viel Spaß gemacht und unser Team hat am Ende gewonnen. Der „Schatz“ war dann ein Wurstkorb, über den wir gleich hergefallen sind. Nur die Wildschweinbratwürste haben wir für das Abendessen aufgehoben.

Bilder aus dem Spessart-Camp

Spessart Camp: in freier Natur überleben

Wir lernen hier im Camp jeden Tag mindestens zwei neue Sachen: wie man Werkzeug baut, Tiere schlachtet, enthäutet und ausnimmt, sich eine Unterkunft baut oder in der Natur zurecht findet. Es ist echt spannend und gibt einem ungeheuer viele Erfahrungswerte.

Mittlerweile denke ich, dass ich sogar ein paar Tage ganz alleine im Wald klarkommen würde. Nur mit dem Fallenstellen hätte ich wohl so meine Probleme.“

 

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