Der Magier, der Gutes tut

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Ursula Bovet-Rühmkorf und Mann Horst (links) schenken Harry Keaton einen 20 Jahre alten Zeitungsausschnitt.

Offenbach/Frankfurt – Harry Keaton ist der Magier, der Gutes tut. Ursula Bovet-Rühmkorf und ihr Mann Horst wissen das seit 20 Jahren. Jetzt gab es ein Wiedersehen, weil die beiden Karten für die Zaubershow beim EXTRA TIPP gewonnen hatten. Von Enrico Sauda

„Wir hatten Harry Keaton vor fast zwei Jahrzehnten für einen Auftritt vor leukämiekranken Kindern engagiert“, erinnert sich Bovet-Rühmkorf. Eigentlich war geplant, dass der Magier seine Show nur in einem Zelt in einem Garten geben sollte. „Doch gleich nach seinem Auftritt ist er mit uns auf die Station gegangen, weil viele der Kinder so krank waren, dass sie nicht runter kommen konnten“, berichtet sie. Schließlich war der Zauberer so vom Leid der Kleinen betroffen, dass er auf seine Gage verzichtete. „Er sagte zu mir: ‚Von Ihnen nehme ich kein Geld‘. Das werde ich nie vergessen“, sagt Bovet-Rühmkorf gerührt. Als Geschenk überreichte das Ehepaar dem Magier einen Zeitungsausschnitt, der ihn an den Krankenbetten zweier Kinder zeigte.

Auch heute noch würde Keaton genauso handeln: „Die Freude und Dankbarkeit in den Augen der Kinder ist mehr wert als alles Geld der Welt!“

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