Vier Jungdesigner treten gegeneinander an

Jungdesigner-Wettbewerb: Radamés Eger mag es nachhaltig

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Radamés Eger aus Frankfurt

Frankfurt - Radamés Eger aus Frankfurt entschied sich erst auf dem zweiten Weg für den Beruf des Modedesigners. Den Brasilianer zog es erst als Ballett-Tänzer mit einem Stipendium an die Wiener Oper und vor sieben Jahren nach Deutschland. Von Angelika Pöppel

Die Mode eigentlich schon an den Nagel gehängt, gab es plötzlich eine Chance für den aufgeschlossenen 29-Jährigen. Er ist heute einer von wenigen Azubi-Designern einer Frankfurter Manufaktur. Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt das Projekt. „Das hätte ich nicht für möglich gehalten“, sagt Eger. Der Jungdesigner ist auf wiederverwertbare Materialien spezialisiert. „Man muss nicht immer alles neu herstellen, sondern kann das benutzen was da ist“, sagt Eger. Ihm haben es zurzeit glänzende Kaffeeverpackungen angetan. „Ich möchte, dass es Klick in den Köpfen der Menschen macht, dass man die Natur nicht länger so behandeln darf.“ Für den EXTRA TIPP hat er schon viele Ideen. „Ich kann es kaum erwarten, loszulegen“, sagt der Wahl-Frankfurter und fügt hinzu: „Der EXTRA TIPP ist anders und mutig – das möchte ich mit meiner Kreation zeigen.“

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