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Lehrerin gewinnt Diktat-Wettbewerb

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HR-Moderatorin Constanze Angermann las in der Aula der Frankfurter Goethe-Schule das Diktat vor.

Region Rhein-Main – Ein Stift und ein Heft. Das war am Mittwochabend alles, was die rund 300 Schüler, Lehrer und Eltern in der Aula der Frankfurter Gothe-Schule hatten. Sie nahmen am Diktat-Wettbewerb „Frankfurt schreibt! Die Herausforderer“ teil. Von Silke Gottaut

Manch einen brachten die kniffeligen Wörter ganz schön ins Schwitzen.

Die einen jubeln, die anderen stöhnen bei der Korrektur des Diktates beim Wettbewerb „Frankfurt schreibt! Die Herausforderer“. Die Aula der Goethe-Schule verwandelte sich für rund drei Stunden in ein Klassenzimmer. In die Rolle der Lehrerin schlüpfte HR-Moderatorin Constanze Angermann.

Leherin der Frankfurter  Ziehenschule gewinnt das Hessenfinale

„Herrjemine!“ dachten nicht nur viele, als sie das Wort hörten, sondern auch, als sie es schreiben mussten. „Im Stillen am Nebentisch belauscht“ – so harmlos begann das Diktat, das es in sich hatte. Über das „süßsaure Rhabarbersorbet“ oder das „überhandnehmende Tohuwabohu“ stolperten einige. Jedoch nicht alle: Lediglich sieben Fehler machte Lehrerin Brigitte Bergmann von der Frankfurter Ziehenschule. Damit war sie nicht nur Siegerin bei den Lehrern, sondern Siegerin des Hessenfinales.

Die drei Frankfurter Sieger des „Frankfurt schreibt“- Wettbewerbs nahmen es mit etwa 300 Rechtschreib-Herausforderern aus Hessen auf. Und sie schnitten auch dieses Mal gut ab: Tilmann Jacob, der beim Vorentscheid im Februar Sieger in der Kategorie Schüler wurde, belegte am Mittwoch landesweit mit 15 Fehlern den dritten Platz. Er musste sich Siegerin Laurentia Schuster von der Justus-Liebig-Schule aus Darmstadt geschlagen geben. Sie machte nur 13 Fehler. Tilmann hat für seine guten Rechtschreibkenntnisse eine Erklärung: „Ich lese viel und denke beim Schreiben über kein Wort nach“, sagte der 14-Jährige grinsend.

Die Frankfurter Mutter Antje Freyberg konnte ihren Titel als Wettbewerb-Siegerin nicht verteidigen. Jedoch belegte sie mit acht Fehlern bei den Eltern den ersten Platz.

Die durchschnittliche Fehlerquote des Diktates lag bei 26,5 Fehlern. Insgesamt waren es 244 Wörter – davon 88 schwierige.

Teilnehmende hessische Schulen

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Von den 30 teilnehmenden Schulen waren unter anderem dabei: Die Bertha-von-Suttner-Schule aus Mörfelden-Walldorf, die Main-Taunus-Schule aus Hofheim, das Graf-Stauffenberg-Gymnasium aus Flörsheim und aus Oberursel die Feldbergschule und das Gymnasium Oberursel.

Wer testen möchte, ob er fit in Rechtschreibung ist, kann sich ein Teil des Diktates hier anhören, mitschreiben und bis Mittwoch, 24. April, an redaktion@extratipp.com schicken.

Der EXTRA TIPP bittet zum Diktat Teil II

Der EXTRA TIPP bittet zum zweiten Mal zum Diktat: Die Auflösung gibt es ab Donnerstag, 25. April, auf unserer Internetseite.

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