Bürgersprechstunde mit dem Oberbürgermeister im EXTRA TIPP

Frag den Feldmann!

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Schon mal geprobt: OB Peter Feldmann wird die Fragen der EXTRA TIPP-Leser beantworten, die ihm Redakteur Christian Reinartz (links) auf dem Balkon seines Amtszimmers stellen wird.

Frankfurt - Dem Oberbürgermeister einmal die Frage stellen, die einem auf dem Herzen liegt. Im EXTRA TIPP ist das in Zukunft möglich. Ab heute steht Peter Feldmann den Lesern regelmäßig Rede und Antwort. Von Christian Reinartz

Ob Tagespolitik oder Stadtteil-Probleme – Peter Feldmann will für seine Bürger immer ein offenes Ohr haben. Das betont das Stadtoberhaupt, seit er im Juli 2012 das Oberbürgermeister-Amt übernommen hat. Im EXTRA TIPP will er sich nun regelmäßig den Fragen der Frankfurter stellen. „Der EXTRA TIPP hat eine wichtige Funktion in der Frankfurter Medienlandschaft“, sagt Feldmann. „Er erreicht viele Menschen, nicht nur diejenigen, die Tageszeitungen lesen, sondern auch die, die sich kein Abo leisten können.“ In Zukunft wird der EXTRA TIPP in regelmäßigen Abständen seinen Lesern die Möglichkeit geben, Fragen zu einem bestimmten Thema an den Oberbürgermeister zu stellen. Die Fragen können dann an fragdenfeldmann@extratipp.com oder per Post an Rhein-Main EXTRA TIPP, Waldstraße 226, 63071 Offenbach gesendet werden. Der EXTRA TIPP wählt daraus interessante Fragen aus und stellt sie direkt dem Oberbürgermeister. Seine Antworten gibt’s selbstverständlich zwei Wochen später im EXTRA TIPP zu lesen.

Zum Appetitmachen hat die Redaktion zwei Fragen gestellt, die den Frankfurtern auf den Nägeln brennen:

Sie haben sich schon lange das Thema Wohnen auf die Fahnen geschrieben. Die Frankfurter merken davon nur wenig. Wann wird sich endlich auf dem Wohnungsmarkt etwas tun?

Naja, man baut nun mal nicht in wenigen Monaten Tausende von Wohnungen, aber Frankfurt hat in meinem ersten Amtsjahr richtig Gas gegeben. Wir haben die Haushaltsmittel für den Wohnungsbau verdoppelt, bei unseren Wohnungsbaugesellschaften haben wir die Investitionsmittel um mehr als 700 Millionen Euro erhöht. Wir weisen neue Wohnungsbaugebiete aus. Wir haben begonnen, beispielsweise in Niederrad, Büro- in Wohnraum umzuwandeln. Wir sind in neuen Gesprächen mit Umlandgemeinden. Wir können dieses Problem nur gemeinsam lösen. Ziel kann nur sein: Bauen, bauen und noch mal bauen. Dabei müssen wir darauf achten, dass genügend bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird.

Sie haben Bildungsdezernentin Sarah Sorge zum Teil entmachtet, indem sie ihr die bauliche Zuständigkeit für die Kindertagesstätten entzogen haben. Nun soll es Dezernent Jan Schneider richten. Was werden die Frankfurter konkret merken?

Jan Schneider hat sein Amt am 1. November angetreten. Ich habe ihn als offenen und intelligenten Gesprächspartner kennengelernt. Die Abstimmung mit Frau Sorge wird problemlos laufen. Er braucht sicherlich ein wenig Einarbeitungszeit, aber ich bin überzeugt, nächstes Jahr wird man in Frankfurt deutliche Fortschritte spüren. Wir alle kennen ja die Probleme im Kita-Bereich: Sehr teure Kitabauten und viel zu lange Neubauzeiten.

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