EXTRA TIPP-Spielecheck

The Evil Within 2: Albtraum ohne Ende

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Sebastian Castellanos‘ Albtraum nimmt kein Ende. Hat er sich im ersten Teil von „The Evil Within“ gerade so aus der virtuellen STEM-Realität retten können, schicken ihn die Entwickler im zweiten Teil der Survival-Horror-Reihe zurück. Und dieses Mal wird’s noch persönlicher. „The Evil Within 2“ im EXTRA TIPP-Spielecheck.

Darum geht's:

Seit den mörderischen Vorfällen in der Beacon-Nervenklinik aus Teil eins ist viel Zeit vergangen. Protagonist Sebastian Castellanos leidet unter schrecklichen Albträumen, nachdem seine Tochter Lily einen grausamen Flammentod gestorben zu sein scheint. Schuldgefühle weichen allerdings blankem Entsetzen als er erfährt, dass die Kleine doch noch lebt und von der Untergrundorganisation Mobius für ihre wahnwitzigen Zwecke missbraucht wird. Als Kern hält das Kind für die Forscher eine neue virtuelle STEM-Realität aufrecht – doch in der ist mittlerweile das pure Chaos ausgebrochen. Jetzt muss Castellanos ran. In der virtuellen Welt erwartet ihn die Hölle – nicht nur in Form von Zombies, religiösen Fanatikern und einem ebenso verrückten wie blutrünstigen Kriegsfotografen.

So wird gespielt:

Am Spielprinzip hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts wesentlich geändert. Castellanos muss im STEM aufräumen und es dabei mit einer Vielzahl verschiedener Gegner aufnehmen. Als Spieler kann man dabei zumeist entweder drauflos ballern (soweit mal genügend Munition da ist), an Gegnern vorbei schleichen oder lieber flüchten. Da Zombies und co. oft weder besonders clever noch hartnäckig sind, fällt letzteres zumeist leider relativ leicht.

Für willkommene Abwechslung sorgen Abschnitte, die kurzzeitig nicht nur den Kampfmodus sondern auch die Perspektive ändern. Für besiegte Gegner gibt’s wieder grünes Gel, mit dem sich der Charakter individuell verbessern lässt.

Beim Spielverlauf hat sich allerdings einiges getan. Statt zwangsweise einer linearen Handlung zu folgen, kann der Spieler in zwei der 17 Kapitel eine offene Kleinstadt-Welt erkunden. Unter der neuen Freiheit leidet allerdings der Gruselfaktor. Zwischen Wohnhäusern und Wiesen geht das beklemmende Angstgefühl, das den ersten Teil des Spiels ausgezeichnet hat, schnell flöten.

So sieht's aus und hört sich’s an:

Abgesehen von kleineren Texturschwächen und einigen unsichtbaren Wänden macht „The Evil Within 2“ von der Optik einen sehr guten Eindruck. Pluspunkte sammelt das Spiel zudem für hervorragende Musik und Atmosphärenklänge. Auch bei der Synchronisation gibt’s wenig zu meckern.

Fazit:

„The Evil Within 2“ macht seine Sache gut. Beim Survival-Horror überwiegt diesmal aber deutlich der pure Kampf ums Überleben; der Horror lässt oftmals auf sich warten. Der Ekelfaktor schlägt den Gruselfaktor. Ein überraschend emotionales und spektakuläres Finale macht die Schwächen schnell vergessen und tröstet selbst über anfängliche Längen hinweg.

EXTRA TIPP Wertung: 7/10 Punkten

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