Christian Wack  reitet wie der Teufel

EXTRA TIPP-Ritter höllisch gut beim Ritter-Spektakel

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EXTRA TIPP-Ritter Christian Wack bekämpfte an Ostern die Armee des Höllenfürsten.

Groß-Zimmern –Himmlische Herrscharen und teuflische Dämonen lieferten sich die letzte Schlacht um menschliche Seelen. EXTRA TIPP- Ritter Christian Wack machte auf Streitross Basia beim Ritterspektakel Lux et Umbra eine tolle Figur. Von Ursula Friedrich 

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Die Zeit wurde zurück gedreht ins dunkle Mittelalter. In eine Zeit, als Elektrizität als Hexerei galt, Tempelritter, Gaukler, Falkner, fahrendes Volk, irdische Helden und höllische Dämonen die Welt bevölkerten.

Herzstück des vierten Zimmerner Ritterspektakels „Lux et Umbra“ war der Vorplatz einer trutzigen Burg. Hier war der Höllenfürst mit seinen schrecklichen Dämonen leibhaftig auferstanden, um ein Gefecht mit den Vertretern der himmlischen Seite auszutragen: Erzengel Michael, diverse Himmelsboten im Gefolge. Acht Kunstreiter zogen vor tosendem „Zimmerner Volk“ in die Schlacht – letztere johlten, pfiffen und sparten an drei Veranstaltungstagen nicht mit Applause.

Das EHS-Team (European Horse Show) aus Dieburg, zeigte rasante Ritte, präsentierte feurige Rösser, riskante Stunts, Feuer und Showeffekte. Das EHS-Gespann Horst Bulheller  und Manuel Zinnecker lieferten sich als Erzengel und Hollenfürst feurige Duelle mit Lanzen, Spießen und Schwertern.

Im himmlisch-höllischen Gemetzel der Stuntreiter hatte ein Recke sein Ross gesattelt, der erst vor wenigen Wochen im EHS-Ausbildungsstall in die Lehre ging: EXTRA TIPP-Ritter Christian Wack aus Dorndiel.

„Er hatte Lampenfieber, Durchfall und schlaflose Nächte!“, kündigte Bulheller den Ritt seines Zöglings an, der Dank des EXTRA TIPP-Gewinnspiels zum Kader stieß. Mutig zog Ritter Christian auf Warmblutstute Basia in die Schlacht, ritt durch Feuer, spießte in vollem Galopp Ballons auf, entfachte Strohpuppen. „Putin hat eurem Höllenfeuer das Gas abgedreht“, geizte der Recke auch nicht mit Verbalattacken wider den dunklen Fürsten – dass zum Schluss die Himmelsstreiter Teufel und Dämonen bezwangen, ist selbstverständlich.

Bilder vom Spektakel in Groß-Zimmern

Ritterspektakel "Lux et Umbra" in Groß-Zimmern

„Ich reite erst seit drei Jahren“, sagt der Dorndieler Geschäftsmann nach seiner Premiere schmunzelnd, die Knie noch weich, doch überglücklich. Das Volk, bei herrlichem Osterwetter zu Tausenden herbeigeströmt, zog bereits weiter, um Handwerker, Falkner, mittelalterliches Lagerleben und die zeitgenössische Küche mit allen Sinnen zu studieren. Aus dem Bauchladen der Marketenderin, die im Mittelalter militärische Truppen verpflegte, gab es Hochprozentiges, am Stand vis a vis die passenden Trinkhörner und in Moni´s Gewandstube sogar zeitgenössische Kleidung.

Rund 150 Akteure machten das Osterspektakel zu einem authentischen Erlebnis. Bei Metbier, Schmachtfladen, zeitgenössischem Tanz und Livemusik vergingen die Stunden im Nu. Hinter den Pforten der Burgkulisse rüsteten sich die Stuntreiter für die finale Show: Das Feuerspektakel.

So trainierte der EXTRA TIPP-Ritter

So trainiert der EXTRA TIPP-Ritter fürs Ritterspektakel

„Wir kaufen unsere Pferde ganz jung und bilden sie zunächst in klassischer Dressur aus“, verriet Zinnecker das Geheimnis seiner Kunstreiterei. Die ängstlichen Vierbeiner zu furchtlosen Partnern auszubilden, die weder Schlachtgetümmel, Feuer, Funken, noch Lärm scheuen, ist kein Hexenwerk, sondern Resultat eines langen vertrauensvollen Miteinanders.

Dass EXTRA TIPP-Ritter Christian Wack sich mit seinem Ross sprichwörtlich himmlisch gut schlug, kennzeichnet die beiden als Ausnahmetalente. Und auch, wenn Tempelritter Christian für die gute Seite unterwegs war, ritt er schlichtweg wie der Teufel.

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