EXTRA TIPP-Leserin Jacqueline Semar

Diktat-Test: Zufrieden über 16 Fehler

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Frankfurt – 16 Fehler hat unsere Diktat-Siegerin Jacqueline Semar. Das klingt erst einmal sehr viel, ist es aber nicht. Von Silke Gottaut

Denn 19,3 Fehler war die durchschnittliche Fehlerzahl beim Frankfurter Diktat-Wettbewerb, an dem im Mai über 300 Schüler, Lehrer und Eltern von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt geprüft wurden. Somit liegt EXTRA TIPP-Leserin Semar unter dem Durchschnitt und sie machte am wenigsten Fehler unter allen unseren Einsendern.

Hier geht's zum Diktat und zur Auflösung.

Über die Fehleranzahl machte sich die 20-Jährige keine Gedanken: „Ich war neugierig, welchen Schwierigkeitsgrad das Diktat wirklich hat und wollte mich einfach mal selbst testen.“ Die Frankfurterin, die schon als Kind sehr viel gelesen hat, hatte in ihrer Schulzeit immer Einsen oder Zweien in Diktaten. „Meine erste Fremdsprache war Latein.

Jacqueline Semar

Eine Sprache, bei der es extrem wichtig ist auf die korrekte Rechtschreibung zu achten“, erklärt Semar. Auch heute findet sie es noch sehr wichtig, zu wissen, wie man welches Wort schreibt: „Aus meiner Sicht gehört Rechtschreibung zur absoluten Grundbildung eines jeden Menschen. Wer fit in Rechtschreibung ist, kann nur profitieren, sei es in der Schule, an der Uni oder im Beruf.“

Ehrenamtlich aktiv in der Leseförderung

Bei unserem Diktat-Test waren ihr die Wörter „lax“ und „nolens volens“ neu. Diese hat sie auch falsch geschrieben. Ebenso zum Beispiel „krankzufeiern“: „Ich komme häufig ins Grübeln, wenn es darum geht, ob ein Wort getrennt oder zusammengeschrieben wird.“ Semar studiert an der Frankfurter Uni Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt Management. Sie engagiert sich ehrenamtlich beim Verein „Mentor-Die Leselernhelfer Hessen“.

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