Neues vom Meuchelmörder

„Assassin’s Creed: Origins“ im Test: Tolles Open-World-Abenteuer

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Malerische Wüstenlandschaften so weit das Auge reicht. Grafisch hat sich Ubisoft wieder mächtig ins Zeug gelegt. „Assassin’s Creed: Origins“ erscheint für PC, Playstation 4 und Xbox One.

Jetzt also Ägypten. Im neuen und mittlerweile zehnten Teil der Assassin’s Creed-Reihe von Ubisoft verschlägt es den Spieler in die Welt der Pyramiden. Ob sich diese Reise wieder lohnt, zeigt der EXTRA TIPP im Spielecheck. Von Oliver Haas

Darum geht's:

Nachdem im vergangenen Spiel London und Paris Orte des Geschehens waren, meuchelt, rächt und kämpft der Protagonist in „Assassin’s Creed: Origins“ dieses Mal in Ägypten. Die Abenteuer erlebt der Spieler als Bayek. Dieser möchte sich, wie soll es anders sein, bitter rächen für großes Unglück, das ihm widerfahren ist. Das Alte Ägypten zur Zeit der Herrschaft von Pharao Ptolemaios XIII versinkt in Korruption und Chaos. Unser Held ist als Medjai so etwas wie ein Hüter des Volkes. Und der ist der letzte seiner Art, gleichzeitig aber auch der erste Assassine. Wie bereits in den anderen Teilen der Reihe, verbindet das Spiel historische Begebenheiten mit Persönlichkeiten der Geschichte. Deshalb tauchen auch hier Figuren wie Julius Caesar und Kleopatra auf. Hauptfeind für Bayek ist im Spiel der „Orden der Ältesten“.

So wird gespielt:

Vom Spieleprinzip hat sich gegenüber den Vorgängern wenig verändert. Bayek bekommt regelmäßig Aufgaben zugeteilt, die er auf individuelle Art und Weise lösen kann. Also entweder heimlich, still und leise aus dem Schatten heraus oder mit offenem Visier und kämpfend. Das Kampfsystem selbst ist dabei etwas anspruchsvoller geworden, denn der Spieler sollte sich vorher genau überlegen, welche Waffe er gegen welchen Gegner einsetzt. Ist bei dem einen Gegner der Bogen das richtige Mittel, führt gegen einen anderen das Schwert zum Erfolg. Um die Gegend zu erkunden, hilft unserem Helden sein gezähmter Adler Senu, der für uns die Gegend auskundschaftet. Durch ein komplexes Levelsystem wird der Held Schritt für Schritt aufgewertet. Langweilig wird es fast nie. Parallel zur Hauptgeschichte können viele Nebenhandlungen absolviert, Kammern geplündert oder knifflige Rätsel gelöst werden.

So sieht's aus:

Grafisch ist das Spiel eine Augenweide. Der Spieler streift in der Wüste durch weitläufige Tempelanlagen und atemberaubende Landschaften. Die Schönheit des Alten Ägyptens wird detailverliebt auf die Pixel gebracht. Und alltägliche Geschehnisse abseits der Missionen, die eigentlich wenig Bedeutung für den Spielerfolg haben, überzeugen. Es macht Spaß, umherstreunende Tiere oder den Geschäftsleuten, die tageszeitabhängig ihrer Arbeit nachgehen, zu beobachten.

Fazit: „Assassin’s Creed: Origins“ hat alles, was ein Action-Adventure braucht: Filmreife, spannende Atmosphäre, bombastische Grafik und spektakuläre Kampfszenen. Einziges Manko ist, dass sich das Spielprinzip gegenüber den Vorgängern kaum verändert hat. So ist es zwar ein sehr gutes Spiel, das aber durch andere Orte und Helden nur in neuem Gewand erscheint. Fans der Reihe wird´s egal sein und Neulingen sowieso.

EXTRA TIPP Wertung: 9/10 Punkten

Die letzten Spielechecks verpasst? Hier gibt‘s zum Beispiel die Reviews zu Fifa18PreyOutlast II, Watch Dogs 2, Tales of Berseria, Town of light und Life is Strange

Neue mobile Spiele: Rätselorgien und Agentenspaß

Humanoide Maschine sucht den Ursprung des Lebens. Auf dem Weg dahin müssen zahlreiche Rätsel gelöst werden. Foto: Croteam/dpa-tmn
Humanoide Maschine sucht den Ursprung des Lebens. Auf dem Weg dahin müssen zahlreiche Rätsel gelöst werden. Foto: Croteam/dpa-tmn © Croteam
Was ist da los in der Kleinstadt Hawkins? In "Stranger Things: The Game" gehen Spieler den mysteriösen Ereignissen aus der gleichnamigen Netflix-Serie auf den Grund. Foto: Netflix Inc./dpa-tmn
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"The Witness" ist ein Rätselvergnügen für Liebhaber von anspruchsvollen Herausforderungen am Bildschirm. Foto: Thekla Inc./dpa-tmn
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Die Agenten Ray und Reyes dürfte einige Spieler von "Thimbleweed Park" an Mulder und Scully erinnern. Foto: Terrible Toybox/dpa-tmn
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Zack, Bumm! und jetzt noch durch den Ring da hinten springen. In "REKT!" stellt man mit Autos allerlei verrückte Dinge an - und wird für waghalsige Stunts belohnt. Foto: Little Chicken Game Company/dpa-tmn
Zack, Bumm! und jetzt noch durch den Ring da hinten springen. In "REKT!" stellt man mit Autos allerlei verrückte Dinge an - und wird für waghalsige Stunts belohnt. Foto: Little Chicken Game Company/dpa-tmn © Little Chicken Game Company

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